Fußball

Westfalia Rhynern will den Aufstiegsfavoriten ärgern

+
Der Einsatz von Tim Neumann ist noch fraglich.

Michael Kaminski, Trainer des SV Westfalia Rhynern, lobt die Arbeit von Wiedenbrücks Trainer Björn Mehnert. Doch will er den Aufstiegsfavoriten so lange wie möglich ärgern.

Hamm - Sieben von neun möglichen Punkten erkämpfte Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern aus den vergangenen drei Meisterschaftsspielen, schob sich mit dieser kleinen Erfolgsserie auf Platz vier in der der Tabelle vor. 

Grund genug für Trainer Michael Kaminski, auch der schweren Aufgabe am  Freitagabend (Anstoß 19.30 Uhr) beim Spitzenreiter SC Wiedenbrück gelassen entgegenzusehen. „Wir haben dort nichts zu verlieren, können befreit aufspielen. Die Mannschaft und ich freuen uns richtig auf diese große Herausforderung“, beteuert Rhynerns Coach.

Handschrift von Björn Mehnert

Zumal einige Akteure aus der Westfalia-Mannschaft ein Wiedersehen mit ihrem Ex-Trainer Björn Mehnert feiern, der vor seinem Engagement in Wiedenbrück viele Jahre erfolgreich am Papenloh gearbeitet hat. „Wir haben das eine oder andere Mal miteinander telefoniert“, bestätigt Kaminski, ein recht gutes Verhältnis zum früheren Dortmunder Profi zu haben. 

Kaminski hat auch erkannt, dass die Wiedenbrücker Mannschaft inzwischen eindeutig die Handschrift von Mehnert trägt. „Er hat es wie zuvor in Rhynern beim SC geschafft, neben den erfahrenen Akteuren auch junge, hungrige Spieler in das Team einzubauen“, meint Kaminski, der den Gastgebern die Rückkehr in die Regionalliga zutraut. „Die Wiedenbrücker besitzen einen starken Kader, der selbst zwei oder drei Ausfälle stets gut kompensieren kann. Auf kurz oder lang werden sie wieder in der Regionalliga landen, weil auch das Umfeld und die finanziellen Möglichkeiten dazu gegeben sind“, betonte Rhynerns Trainer.

Gute Arbeit gegen den Ball

 Der baut mit Blick auf die Aufgabe bei den Ostwestfalen auch auf die Stärken seiner Mannschaft. „Es war einfach bombastisch, wie die Jungs in den vergangenen Wochen gegen den Ball gearbeitet haben. Wir haben selbst gegen offensivstarke Teams recht wenig zugelassen“, freut sich Kaminski über die defensive Stabilität in seiner Truppe. Auch im Angriff lief es zuletzt wieder, was das Torverhältnis von 7:1 aus den letzten drei Spielen beweist. Deshalb setzt Kaminski darauf, dass die ansteigende Form auch das Selbstvertrauen weiter gesteigert hat. „Wir laufen in Wiedenbrück mit breiter Brust auf, werden uns auf keinen Fall verstecken und versuchen, den Favoriten so lange wie möglich zu ärgern“, betont der Westfalia-Trainer. „Mal sehen, was am Ende für uns dabei herausspringt.“ 

Personell sieht es bei den Rhyneranern trotz einiger Fragezeichen gut aus. Finn Köhler fällt mit seinem Ellbogenbruch noch länger aus. Mazlum Bulut wird ebenfalls pausieren müssen, weil er zuletzt über Probleme am Hüftbeuger klagte. Tarik Baydemir hat nach überstandener Grippe zwar das Training wieder aufgenommen, doch weiß Kaminski nicht, ob die Fitness schon für einen Einsatz reicht. Gleiches gilt für Tim Neumann, dessen Knie zuletzt nach Belastung wieder anschwoll. „Ob er dabei sein kann, wird sich kurzfristig entscheiden“, sagt Kaminski.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare