Fußball

Schon die Anreise sehr unbequem

Brian-Cedric Wolff zog sich eine schwere Adduktorenverletzung zu.
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Brian-Cedric Wolff zog sich eine schwere Adduktorenverletzung zu.

Vor einer beschwerlichen Anreise steht Westfalia Rhynern am Sonntag vor dem Westfalenpokalspiel beim FC Nieheim. Gut zwei Stunden dauert die Fahrt in den Kreis Höxter.

Hamm – Als vor Wochen die erste Runde im Westfalenpokal ausgelost werden, gab es erst einmal Stirnrunzeln bei den meisten Spielern des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern. Vom Gegner FC Nieheim, einen Landesliga-Vertreter aus dem Kreis Höxter, hatten sie zuvor noch nie etwas gehört. Lediglich Trainer Michael Kaminski war der Name bekannt. „Allerdings nur, weil man Bruder Marco als Spieler des FC Kaunitz einmal in Nieheim aufgelaufen ist“, erinnert sich der Coach.

Gegner nicht unterschätzen

Der hat sich inzwischen allerdings über einen ostwestfälischen Trainerkollegen bestens über den Kontrahenten informiert, auf den die Rhyneraner am Sonntag um 15 Uhr im Friedrich-Wilhelm-Weber-Stadion an der Kupferschmiede in Nieheim treffen werden. „Der Rasenplatz soll nicht so gut sein, wird uns schon einiges abverlangen“, meint Kaminski. „Und auch den Gegner dürfen wir auf keinen Fall unterschätzen. Die Landesliga in Ostwestfalen ist sehr stark. Und wer die Hauptrunde im Westfalenpokal erreicht, der muss auch seine Qualitäten haben“, betont der Westfalia-Trainer.

Betreut wird der SC Neheim übrigens von einem ehemaligen Bundesliga-Fußballer. Heiko Bonan spielte früher im Fußball-Oberhaus für den Karlsruher SC und den VfL Bochum. Als Trainer war der inzwischen 55-Jährige schon bei RW Ahlen, bei RW Essen und beim FC Gütersloh in höheren Ligen tätig. Kaminski kennt Bonan persönlich aus gemeinsamen Ahlener Zeiten.

Brian-Cedric Wolff fällt aus

Für die Mannschaft des Oberligisten wird allein schon die Anreise ungewohnt lang. „Wir rechnen mit einer Fahrzeit von zwei Stunden, werden daher am Sonntag schon um 11.30 Uhr mit dem Reisebus starten“, erzählt Kaminski. Den Aufenthalt im Bus will der Coach dazu nutzen, die Mannschaft noch einmal gut auf den Gegner vorzubereiten. „Wir müssen von Beginn an bereit sein, den Kampf anzunehmen und auch eine große Laufbereitschaft zeigen“, betont Kaminski, der noch nicht weiß, welche Spieler am Wochenende wirklich zur Verfügung stehen werden. Denn einige Akteure waren nach dem 3:0-Erfolg in der zweiten Pokalrunde auf Kreisebene am vergangenen Donnerstag beim A-Kreisligisten Hammer SC 08 schon angeschlagen. So wird Brian-Cedric Wolff (Adduktoren) neben dem schon länger verletzten Sezer Toy (Sprunggelenk) definitiv ausfallen. Marvin Joswig klagt über Beschwerden in der Nackenmuskulatur und Tim Neumann über Probleme im Knie. „Wir müssen abwarten, wer am Sonntag dann mitfahren kann“, sagt der Coach, der eine Woche vor dem Start in die Oberliga-Saison beim TuS Ennepetal noch einmal eine konzentrierte Leistung von seiner Mannschaft erwartet. „Ziel ist es natürlich, die zweite Runde zu erreichen“, lautete die klare Vorgabe des Trainers.

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