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Namhafter Neuzugang für Rhynern

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Von: Patrick Droste

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Christian Antwi-Adjej (rechts) wird von Rhynerns Team-Manager Max Schulte am Papenloh begrüßt.
Christian Antwi-Adjej (rechts) wird von Rhynerns Team-Manager Max Schulte am Papenloh begrüßt. © Andreas Kersting

Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern meldet den zweiten Neuzugang für die kommende Saison. Von der TSG Sprockhövel kommt Christian Antwi-Adjej zum Papenloh

Hamm – Dass er eine Menge Lust und vor allem auch Ehrgeiz mitbringt, macht Christian Antwi-Adjej sehr schnell klar. „Ich habe Bock zu zocken, Bock auf Rhynern und Bock auf die Jungs. Ich bin jetzt schon heiß auf die neue Saison“, sagt der 28 Jahre alte Kapitän des Fußball-Oberligisten TSG Sprockhövel, als er am Dienstagmittag vom SV Westfalia Rhynern nach Marcel Pietryga (Westfalia Wickede) als zweiter Neuzugang für die kommende Spielzeit präsentiert wurde.

Der vielseitig einsetzbare Mittelfeldspieler, Bruder des beim Bundesligisten VfL Bochum unter Vertrag stehenden Christopher Antwi-Adjej, war vier Jahre lang für Sprockhövel aktiv, führte die TSG zuletzt sogar als Kapitän aufs Feld und suchte nun eine neue Herausforderung. „Ich hatte überlegt, etwas Neues auszuprobieren. Und als dann die Anfrage von Rhynern kam, habe ich die Einladung zu einem Gespräch sofort bejaht“, erklärt der in Hohenlimburg lebende Antwi-Adjej. „Das war dann eine tolle Unterredung mit Andreas Kersting und Max Schulte. Und da Rhynern ein ähnlich familiärer Verein wie Sprockhövel ist und ich gespürt habe, wie nett alle hier sind und dass man bei der Westfalia in Ruhe arbeiten kann, habe ich zugesagt.“

Ein vielseitiger Spieler

Die Freude bei den Verantwortlichen des aktuellen Oberliga-Spitzenreiters über die Verpflichtung von Antwi-Adjej, der in Rhynern für ein Jahr zugesagt hat, ist sehr groß. „Da uns Brian Wolff ja bekanntermaßen verlassen wird, brauchten wir Ersatz. Und da uns Christian vorher schon ins Auge gestochen war, haben wir zu ihm den Kontakt gesucht. Mit ihm haben wir jemanden gefunden, der ein hervorragender Box-to-Box-Spieler ist und durch den man aufgrund seiner Vielseitigkeit während einer Partie sehr gut variieren und reagieren kann“, sagt Rhynerns Team-Manager Max Schulte. „Und er passt natürlich menschlich auch super zu unserer Truppe. Das ist uns auch immer sehr wichtig.“

Fünf Tore in 24 Spielen

Antwi-Adjej war von der SpVg Hagen 11 im Sommer 2018 nach dem Abstieg der TSG aus der Regionalliga nach Sprockhövel gewechselt und hatte sich dort schnell zum wichtigen Stammspieler entwickelt, stand in dieser Saison lediglich in vier Partien nicht im Kader und erzielte in 24 Partien fünf Treffer. „Ich hatte auch noch einige andere Anfragen. Aber Rhynern ist ein Verein, der nicht viel herumposaunt, sondern bei dem viel und vor allem gut gearbeitet wird“, sagt Antwi-Adjej und wird nun ganz genau verfolgen, wie die beiden letzten Saisonspiele der Westfalia verlaufen und ob am Ende tatsächlich der Aufstieg in die Regionalliga gelingen sollte. „Natürlich habe ich das auf dem Schirm. Das ist der Wahnsinn, was die Jungs da dieses Jahr abreißen. Da kriege ich Gänsehaut. Zur Regionalliga würde ich definitiv nicht nein Sagen“, verrät er.

Antwi-Adjej soll aber nicht der letzte Neuzugang der Westfalia sein. „Das ist noch nicht das Ende. Wir haben da noch mehr in der Pipeline“, verrät Schulte, der vor allem noch Verstärkung für den Offensivbereich sucht und auch auf die Rückkehr des verletzten Lennard Kleine hofft: „Da gibt es aber keinen Stichtag. Lennard soll in Ruhe wieder fit werden. Aber mit ihm haben wir noch den besten Oberliga-Stürmer in petto.“

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