Fußball

Rhynerns erster Test mit nur elf Spielern

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Michael Wiese erzielte den zweiten Treffer für Rhynern in Sinden.

Elf Spieler des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern mussten am Samstag beim 2:2 beim ersten Test in Sinsen 90 Minuten durchhalten. Die Kollegen trainierten intensiv auf dem Nebenplatz.

Marl - Michael Kaminski, Trainer des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern, bereitete vor dem ersten Testspiel die aktuelle Corona-Schutzverordnung einiges Kopfzerbrechen. Lediglich vier Auswechselungen hätte er vornehmen können. Bei einem Kader mit 22 Akteuren wären also sieben Spieler nicht zum Zuge gekommen. „Ich möchte aber, dass wir in der Vorbereitungsphase stets geschlossen auftreten, damit die Mannschaft zusammenwachsen kann“, erklärte der Coach und nahm kurzerhand am Samstag den kompletten Kader mit zur Partie beim Westfalenligisten TuS 05 Sinsen. 

Mit anderer Elf im Hölzken

Eine Elf spielte die kompletten 90 Minuten durch, die anderen trainierten über diese Distanz mit Kaminskis neuem Assistenten Julian Stöhr auf dem benachbarten Kunstrasenplatz. „So hatten alle eine komplette Einheit“, meinte Kaminski, der diese Vorgehensweise am kommenden Mittwoch wiederholen wird, wenn die Westfalia um 19.15 Uhr beim Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz antreten wird. „Dann sind die anderen Elf dran“, sagte Kaminski. 

Am Ende nicht belohnt

Der zeigte sich am Ende nicht nur mit dem Ergebnis von 2:2 nach 2:1-Pausenführung zufrieden, war auch mit der Intensität und der Laufbereitschaft der Mannschaft einverstanden. „Etwas ärgerlich war nur, dass wir uns am Ende nicht selbst belohnt haben. Wir hätten auf Grund der vielen herausgespielten Chancen eigentlich frühzeitig den Sack zumachen müssen, haben aber dann in der Schlussphase nach einem der wenigen Konter von Sinsen den unnötigen Ausgleich kassiert.“ 

Premiere für drei Talente

Allerdings kein Grund für Kaminski, enttäuscht zu sein. „Schließlich haben wir in dieser Formation noch nie zusammengespielt“, erklärte der Trainer. „Zudem war es die erste Partie nach fünf Monaten. Da müssen sich erst alle wieder dran gewöhnen.“ Mit Oussama Daoudi, Fabian Hellmich und dem aus dem Nachwuchs von Preußen Münster nach Rhynern gewechselten Eduard Probst standen gleich drei Talente auf dem Rasen, die ihr erstes Seniorenspiel überhaupt bestritten. 

Ausgleich in der 84. Minute

Der SV Westfalia Rhynern ergriff von Beginn an die Initiative. „Gleich unser erster Angriff führte zum Treffer“, war Kaminski über den Blitzstart hoch erfreut. Nach einem Doppelpass mit Hakan Sezer war Tom Franke aus kurzer Distanz erfolgreich. Mirko Grieß (16.) glich für die Gastgeber zwar aus, doch nach einem Freistoß von Patrick Franke, den Sezer verlängert, gelang Michael Wiese bereits in der 22. Minute per Kopfball die erneute Führung. Erst in der 84. Minute gelang Sinsen der Ausgleich durch Tobias Noack.

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