Fußball

Di Vinti trifft bei seinem Ex-Klub

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Rhynerns Tim Neumann (links) klärt im Zweikampf gegen Tobi Breiling.

Mit 6:0 (2:0) fiel das Ergebnis standesgemäß aus. Oberligist Rhynern ließ Lohauserholz keine Chance. Und auch Luca Di Vinti traf gegen seinen Ex-Klub.

Hamm – Am Ende war es standesgemäß. Und den Spielanteilen auf dem Platz entsprechend. Glatt mit 6:0 (2:0) setzte sich der Fußball-Oberligist Westfalia Rhynern im zweiten Testspiel der neuen Saison beim Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz durch. Entsprechend zufrieden zeigte sich Trainer Michael Kaminski nach dem Abpfiff der einseitigen Partie auf dem Naturrasenplatz am Hahnenbach. „Das Spiel war gut anzusehen. Wir hatten viel Ballbesitz, gute Laufwege und gute Kombinationen“, sagte der Westfalia-Coach. Aber auch sein Gegenüber äußerte sich positiv über die Vorstellung seines Teams. „Wir haben lange die Ordnung gehalten, dafür muss ich der Mannschaft ein Kompliment machen“, erklärte Torsten Skerra, der zusammen mit Jörg Fiebig das Trainerduo der Platzherren bildet. 

Richtung war vorgegeben

Die Richtung der Partie war von der ersten Minute an vorgegeben. Die Westfalia bestimmte das Geschehen, drückte die Platzherren tief in ihre Hälfte und kam durch feine Ballstafetten auch immer wieder gefährlich vor das Gehäuse der Germanen. Allerdings vergab der Oberligist, dessen Ersatzspieler auf dem benachbarten Kunstrasenplatz eine intensive Trainingseinheit unter der Leitung von Co-Trainer Julian Stöhr absolvierten, im ersten Durchgang auf fahrlässige Weise eine erschreckend hohe Zahl an besten Torchancen. So hatte sich Gianluca Di Vinti gegen seine Ex-Kollegen schon nach drei Minuten über die rechte Seite durchgespielt, aber Lennard Kleine schoss die Hereingabe über das Gehäuse. Und dies wiederholte sich fast im Minutentakt, so dass Kaminski bereits während der ersten Halbzeit nach weiteren vergebenen Möglichkeiten durch Lennard Kleine, Robin Plocziki, Akhim Seber oder Di Vinti erbost rief: „Ihr müsst euch auch mal belohnen und Tore machen.“ 

Viele Chancen ausgelassen

Die Westfalia lag nach 45 Minuten lediglich mit 2:0 in Front. Beim 1:0 hatte sich Di Vinti nach einem Pass in die Tiefe von Ploczicki über rechts durchgesetzt und maßgenau in die Mitte gepasst, wo Jan Kleine nur den Fuß hinhalten musste (18.). Für das 2:0 sorgte Seber, der den Ball zuerst über Kersten und dann über Erik Strecker lupfte, ehe er das Spielgerät über die Torlinie beförderte. „Klar hätten wir zur Pause auch mit 4:0 führen können. Aber wichtig war, dass wir uns gegen einen tief stehenden Gegner viele Chancen erspielt haben“, sagte Kaminski. 

Die Germanen, bei denen Frederic Ebel, Kevin Schiefer, Luca Karow und Selmin Bajric fehlten, verlegten sich aber nicht nur aufs Verteidigen. Wenn sich die Möglichkeit bot, versuchten auch sie nach vorne zu spielen, meist aber bleiben sie schon früh an Rhynerns Defensive hängen. Gefährlich war nur ein Schuss von Daniel Riemer, der aber über das Tor ging (39.).

Nach dem Wechsel effektiver

Nach dem Wechsel änderte sich an den Kräfteverhältnisse wenig – allerdings zeigte sich die Westfalia nun deutlich treffsicherer. Lennard Kleine (51.), Jan Kleine (67.), der für den angeschlagenen Lennard Kleine ins Sturmzentrum gerückte Tim Neumann (69.) und Di Vinti (77.) sorgten für den 6:0-Endstand. „Das hat Spaß gemacht. Ich denke, wir haben stark gespielt“, freute sich Di Vinti nach seinem ersten Tor im ersten Spiel für die Westfalia. Die Gastgeber hätten sich durchaus den Ehrentreffer verdient, aber Manfrey Hessfeld vergab zu Beginn der zweiten Hälfte die beste Einschussmöglichkeit (54.).

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