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Comeback von Lennard Kleine überstrahlt Rhynerns Pokalsieg

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Von: Peter Schwennecker

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Nach langer Zeit erstmals wieder gemeinsam auf dem Rasen: Lennard Kleine (von links), Michael Wiese und Jan Kleine.
Nach langer Zeit erstmals wieder gemeinsam auf dem Rasen: Lennard Kleine (von links), Michael Wiese und Jan Kleine. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Nach über 13 Monaten Verletzungspause stand Lennard Kleine, Stürmer des SV Westfalia Rhynern, erstmals wieder auf dem Rasen. Darüber freute sich Trainer Michael Kaminski noch mehr als über den 2:0-Pokalerfolg in Holzwickede.

Holzwickede – Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern gab sich im Kreispokal keine Blöße und setzte sich am Mittwochabend beim Westfalenligisten Holzwickeder SC standesgemäß mit 2:0 (1:0) durch. „Das war eine ganz souveräne Vorstellung meiner Mannschaft“, war Trainer Michael Kaminski zufrieden, zumal er die Startelf gegenüber der vergangenen Meisterschaftspartie gleich auf sieben Positionen verändert hatte, um auch jenen Akteuren Spielpraxis zu geben, die ansonsten nicht so regelmäßig zum Zuge kommen.

Doch noch mehr als über den Sieg, der Rhynern im kommenden Jahr ein reizvolles Halbfinale beim aktuellen Landesliga-Spitzenreiter SG Bockum-Hövel beschert, freute sich Kaminski über das Comeback von Lennard Kleine. Gut 13 Monate nach dem Patellasehnenriss, den er sich zu Beginn der vergangenen Saison bei der SG Wattenscheid 09 zugezogen hatte, stand der Stürmer erstmals wieder unter Wettkampfbedingungen auf dem Rasen. Lennard Kleine wurde eine Viertelstunde vor Schluss eingewechselt. „Für mich war die Rückkehr von Lennard heute das i-Tüpfelchen auf dieser Pokalpartie“, freute sich der Westfalia-Coach.

Rhynern dominierte klar

Rhynern war in Holzwickede von Beginn an die dominierende Mannschaft. Allerdings musste ein Eigentor den Gästen zum Führungstreffer verhelfen. Nach einer scharfen Hereingabe von Marcel Pietryga, der viel Druck auf dem rechten Flügel entwickelte, war es Philipp Gödde, der in die Flanke grätschte und sie ins eigene Tor (23.) beförderte. Kurz darauf wäre Pietryga fast das 0:2 gelungen, doch mit einem Distanzschuss traf er nur die Querlatte. Rhynern besaß noch weitere Chancen, zu erhöhen, musste sich aber mit der knappen Pausenführung begnügen.

Doch lange musste Kaminski in Durchgang zwei nicht auf den zweiten Treffer warten. In der 58. Minute hatte Davin Wöstmann nach guter Vorarbeit von Lucas Arenz frei Schussbahn und schob den Ball zum 0:2 ins leere Tor des HSC.

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