Fußball

HSV will gegen Ennepetal die ersten Punkte einfahren

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Ob HSV-Trainer Steven Degelmann auf den angeschlagenen Steven Kodra zurückgreifen kann, entscheidet sich erst kurzfristig.

Drei Spiele, null Punkte, Tabellenletzter - Fußball-Oberligist Hammer SpVg steht schon wieder unter Druck und will am Donnerstag (19.30 Uhr) im Heimspiel gegen den TuS Ennepetal die ersten Punkte einfahren.

Hamm - Es war eine bittere Erfahrung, die die junge Truppe des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg verkraften musste. Bis in die Schlussphase hinein führten die Rot-Weißen am vergangenen Sonntag bei der TSG Sprockhövel mit 2:1, ehe zwei Treffer in den letzten sechs Minuten die Mannschaft von Trainer Steven Degelmann aus allen Siegträumen rissen. „Auf der Rückfahrt im Bus war es ziemlich leise, doch beim Training zu Beginn der Woche waren alle wieder voll bei der Sache, die Köpfe wieder oben“, bestätigt der Coach, der nicht daran glaubt, dass die unglückliche Niederlage in Sprockhövel am heutigen Donnerstag (19.30 Uhr) beim Anpfiff der Meisterschaftspartie gegen den TuS Ennepetal in der 24nexx-Arena noch eine Rolle spielen wird. 

Mit einem Polster in das Derby

„Natürlich haben wir eine sehr junge und frisch zusammengestellte Mannschaft. Doch wir haben bewiesen, dass wir durchaus das Zeug dazu haben, Oberligaspiele zu gewinnen“, betont Degelmann. „Für uns geht es jetzt in erster Linie darum, die guten Phasen, die wir in den bisherigen drei Begegnungen hatten, auch einmal über einen längeren Zeitraum zeigen zu können“, erhofft sich der HSV-Trainer eine weitere Steigerung von seiner Elf. „Die Mannschaft braucht dringend das Erfolgserlebnis.“ Degelmann hatte vor dem Saisonstart erklärt, dass er mit einem guten Punktepolster in das Derby (Donnerstag, 1. Oktober) gegen den SV Westfalia Rhynern gehen möchte. Deshalb wäre er gegen Ennepetal keineswegs mit einem Unentschieden zufrieden. „Ein gutes Polster heißt für mich, dass wir die nächsten beiden Spiele gegen den TuS und am Sonntag in Vreden gewinnen.“ 

Personell einige Fragezeichen

Personell gibt es allerdings einige Fragezeichen. Der gesperrte Philipp Grodowski muss die Partie gegen Ennepetal von der Tribüne verfolgen. Mit Dennis Klossek, Steven Kodra, Mohammed El Gouarari und Hosan Ahmed sind vier Akteure leicht angeschlagen. „Es wird sich kurzfristig entscheiden, wer zur Verfügung stehen wird und hoffe darauf, dass der eine oder andere auflaufen kann“, meint der Hammer Trainer. Der bezeichnet den TuS Ennepetal als äußerst unangenehm zu spielenden Gegner. „Eine sehr kompakte und robuste Mannschaft, die nicht nur über die schnellen Außen sehr gefährlich ist. Wenn es spielerisch einmal nicht so läuft, dann können sie auch über die Standards oder mit ihren langen Bällen nach vorn für große Gefahr sorgen“, sagt Degelmann. Da momentan wegen der gestiegenen Corona-Zahlen in der Stadt nur 150 Zuschauer zugelassen sind, stehen laut Mitteilung der Hammer SpVg lediglich noch 90 Karten an der Abendkasse der Arena zur Verfügung.

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