Fußball

Zwei HSV-Spieler mit Corona infiziert

Beim 4:0-Erfolg zum Saisonstart gegen den TuS Erndtebrück (Foto)  waren die beiden infizierten HSV-Spieler nicht im Stadion.
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Beim 4:0-Erfolg zum Saisonstart gegen den TuS Erndtebrück (Foto) waren die beiden infizierten HSV-Spieler nicht im Stadion.

Zwei Fußballer des Oberligisten Hammer SpVg sind positiv auf Corona getestet worden. Da sie aber zuletzt keinen direkten Kontakt zur Mannschaft hatten, ist das Spiel am Sonntag bei Preußen Münster II nicht gefährdet.

Hamm – Jetzt ist es durch die PCR-Tests offiziell bestätigt worden. Zwei Spieler des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg haben sich mit Corona infiziert, mussten sich erst einmal nach Auflage des Gesundheitsamtes der Stadt Hamm für zwei Wochen in Quarantäne begeben. Dennoch ist das für Sonntag (15 Uhr) geplante Auswärtsspiel der Rot-Weißen bei der zweiten Mannschaft des SC Preußen Münster nicht gefährdet.

Offenbar haben die Verantwortlichen im Hammer Osten richtig reagiert. Die zwei namentlich vom Verein nicht genannten Spieler hatten schon am vergangenen Sonntag beim 4:0-Erfolg der HSV zum Saisonauftakt gegen den TuS Erndtbrück keinen Kontakt mehr zur Mannschaft. Wie Holger Wortmann, der Sportliche Leiter, bestätigte, habe ein Akteur lediglich am Donnerstag vergangener Woche allein ein Lauftraining auf dem Platz absolviert. Der zweite Spieler war am Freitag mit Erkältungssymptomen an der 24nexx-Arena erschienen, allerdings gleich nach Hause geschickt worden, um sich testen zu lassen. Es hat also keinen direkten Kontakt zu den anderen Mitgliedern des Kaders gegeben, die deshalb auch nicht in Quarantäne müssen.

Nur Spieler ohne Symptome im Training

Daher hat die Hammer SpVg am Donnerstag auch mit der ganz normalen Vorbereitung auf die Meisterschaftspartie in Münster beginnen können. „Wir haben nur die Empfehlung vom Hammer Gesundheitsamt erhalten, bei allen Spielern, Trainern und Betreuern noch einmal einen Schnelltest durchzuführen“, betonte Wortmann. „Zudem werden wir nur jene Fußballer auf den Platz lassen, die wirklich keine Symptome haben. Wir wollen ganz auf Nummer sich gehen“, beteuerte der Sportliche Leiter.

Der zeigte sich erleichtert. „Ich denke, wir sind noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen, auch, weil wir sehr ruhig und besonnen reagiert haben“, sagte Wortmann. „Gerade in dieser Zeit sollte die Gesundheit aller an erster Stelle stehen.“ Wortmann hofft jetzt darauf, dass die Mannschaft von Trainer Steven Degelmann den Schwung vom 4:0-Auftakt gegen Erndtebrück mit nach Münster nehmen wird und das Punktekonto schon früh in der Saison weiter aufstocken kann.

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