Fußball

Oberligisten stimmen bis Sonntag über den Spielmodus ab

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Die Hammer SpVg wurde bei der Videokonferenz durch Geschäftsführer Gerald Stoffers vertreten.

Die Oberliga Westfalen wird in der kommenden Saison eingleisig ausgetragen. Ob mit kompletter Hin- und Rückrunde oder aber mit einer Playoffrunde nach der Hinrunde stimmen die Klubs bis Sonntag ab.

Hamm - Der Spielmodus in der kommenden Saison stand im Mittelpunkt des Staffeltages der Fußball-Oberliga Westfalen, der am Mittwochabend mit den Vertretern der 21 Vereine per Videokonferenz durchgeführt wurde. Unter der Leitung von Staffelleiter Reinhold Spohn und dem Vizepräsidenten des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen, Manfred Schnieders, sprachen sich die Klubs mehrheitlich dafür aus, keine zwei Gruppen zu bilden, sondern die Oberliga eingleisig durchzuführen.

Mit Pokalaufgaben 60 Pflichtspiele

Westfalia Rhynern wurde dabei durch den Sportlichen Leiter Andreas Kersting, die Hammer SpVg durch Geschäftsführer Gerald Stoffers vertreten. Kersting deutete an, dass eine Saison mit 21 Vereinen und 42 Spieltagen angesichts der ungewissen Allgemein-Situation zu Pandemie-Zeiten eine zu große Belastung für Spieler und Vereine werden könnte. Mit Pokalaufgaben würden dann vielleicht 60 Pflichtspiele anstehen.

Rücksprache in den Vereinen

Begrüßt wurde daher von vielen Vertretern der Vorschlag, nach einer normalen Hinrunde im Frühjahr eine Playoffrunde auszutragen, in der die besten zehn Klubs den Meister, die anderen elf Vereine die Absteiger ausspielen. Dann würden insgesamt nur 30 Spieltage auf dem Programm stehen. Die Hinrundenergebnisse werden übernommen, es findet gegen jeden Gegner nur noch das jeweilige Rückspiel statt. Staffelleiter und Oberligisten einigten sich darauf, dass bis zum kommenden Sonntag, 24 Uhr, nach entsprechender Rücksprache in den Vereinen abgestimmt werden darf, welchen der beiden Vorschläge die Klubs bevorzugen. Die Stimmzettel werden heute per Email vom Verband zugestellt. 

50 Tickets für den Gastverein

Festgelegt wurde auch, dass es in der kommenden Saison mindestens drei Absteiger geben wird. Ein vierter würde dann hinzukommen, wenn es aus der Regionalliga ein Klub aus Westfalen erwischt. Zudem einigten sich die Vertreter darauf, dass bei 300 möglichen Zuschauern 50 Karten an den Gastverein gehen. Die anreisenden Fans müssen vorab registriert und die Liste dem Gastgeber im Vorfeld zugestellt werden.

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