Trotzdem Niederlage gegen Bielefeld II

HSV mit vielen Chancen im Spitzenspiel

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Letztlich gewannen die Spieler von Arminia Bielefeld - obwohl die Hammer teilweise besser waren.

HAMM - Der eigene Trainer lobte sie, der gegnerische zollte ebenfalls Respekt. Doch statt Anerkennung für die gute Leistung hätten die Oberliga-Fußballer der Hammer SpVg lieber einen oder drei Zähler bekommen. Die Punkte gingen an den souveränen Spitzenreiter. 

Die zweite Mannschaft Arminia Bielefelds setzte sich in der Evora-Arena mit 3:2 (2:1) durch und feierte den elften Sieg im zwölften Auswärtsspiel. Schon das Hinspiel hatte die U23 des Zweitligisten 3:2 gewonnen. 

Ersin Kusakci und Emre Demir standen im Vergleich zum Derby für Ferhat Cerci und Daniel Schaffer in der Startelf der HSV. Demir spielte mit Jochen Höfler im Sturm. 

Bei den Gästen standen gleich fünf Profis in der Anfangsformation. Doch davon ließ sich die Elf von Coach Goran Barjaktarevic zunächst nicht beeindrucken. Die Hammer spielten eine richtig starke erste halbe Stunde und gingen in der 25. Minute durch einen Treffer von Emre Demir verdient in Führung. 

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Zuvor war Ersin Kusakci an Bielefelds Keeper Jarno Peters gescheitert. Bis zum 1:0 habe taktisch alles gut geklappt, sagte Barjaktarevic nach dem Abpfiff. Dem HSV-Trainer zufolge war es die mentale Schwäche seiner Jungs, dass der designierte Meister die Partie noch vor der Pause mit einem Doppelschlag drehte. Bashkim Renneke glich aus (40.), Bielefelds Torjäger Pascal Schmidt erzielte das 1:2 (43.). 

Hammer SpVg - Arminia Bielefeld II

Drei Minuten nach der Pause war Schmidt erneut zur Stelle und markierte seinen 18. Saisontreffer -- 1:3. Demir (50.) und Höfler (52.) nach einem Pass des kurz zuvor eingewechselten Ferhat Cerci, der am Samstag überzeugte, hatten die ersten guten Chancen zum Anschlusstreffer. Der gelang Höfler in der 69. Minute nach einer sehenswerten Koproduktion mit Kusakci. 

Bis zum Ende spielte die HSV gefällig nach vorne, konnte sich aber keine zwingende Möglichkeit mehr erspielen. Bielefelds Daniel Scherning sagte, Hamm habe "stark gespielt". Sein Gegenüber Barjaktarevic meinte: "Das ist der Unterschied zwischen dem Tabellenersten und dem Zehnten." - mak/sst

HSV: *Hunnewinkel, Jungk, Krug, Alex, Oscislawski, Akdag, Martinovic (52. Cerci), Kusakci (81. Meschede), Demir (65. Schaffer), Ndjock, Höfler

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