HSV verliert nach 1:0-Führung 1:4 gegen Rheine

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Jannik Prinz (links) verlor mit der HSV gegen Rheine.

HAMM - Goran Barjaktarevic war wieder einmal enttäuscht. Der Trainer der Hammer SpVg sprach von einer „schweren Situation“ und einem „bitteren Gefühl“, mit dem er am späten Samstagnachmittag die Evora-Arena verließ. 1:4 hatte der Fußball-Oberligist gegen den FC Eintracht Rheine verloren und dabei eine 1:0-Pausenführung verspielt. Während die heimschwachen Hammer im siebten Spiel vor eigenem Publikum die sechste Niederlage kassierten, feierten die auswärtsschwachen Gäste aus Rheine den ersten Sieg in der Fremde und haben als Tabellenelfter nun drei Punkte Vorsprung auf die HSV (13.).

„Wir haben mehr vom Spiel gehabt, aber sie haben die entscheidenden Situationen besser gelöst“, sagte Barjaktarevic. Rheine habe „clever mit Foulspielen gearbeitet. Wenn ich etwas Gutes in der Niederlage sehen möchte, ist es, dass die Spieler immer versucht haben, ein Tor zu machen.“

Gegenüber dem Westfalenpokal-Spiel gegen Drittliga-Spitzenreiter Preußen Münster rückte Dennis Jungk für Jens Grembowietz (Innenbandverletzung) in die Startelf. Vor rund 200 Zuschauer brachte Semih Yigit die HSV in der 37. Minute in Führung - ein kurioses Tor. Seine Freistoßflanke aus gut 30 Metern unterschätzte FCE-Keeper Alexander Noack. Der Schlussmann rutschte aus, kam zwar noch an den Ball. musste aber hinter sich greifen. Per Doppelpack drehten die zuvor fünf Spiele sieglosen Gäste die Partie. Kevin Grewe traf von der Strafraumgrenze (50.), Philip Fontein nach einer Ecke volley (53.). „Das ging ganz schnell“, sagte Barjaktarevic und sprach von einer „Schlafphase“ seiner Elf. Das 1:3 in der 63. Minute durch Nils Woltering sei die Vorentscheidung gewesen. „Das war das Produkt von unserem Versuch, den Ausgleich zu schießen.“ Vor dem dritten Gegentor vergab der eingewechselte Emre Demir für die HSV, danach Jochen Höfler. Yannik Grabbe setzte mit dem 1:4 den Schlusspunkt (90.+2). Nächster Gegner Hamms ist Schlusslicht Westfalia Herne. - mak

HSV: Lenz - Jungk, Kurtovic, Rieker, Yigit, Khmiri, Özkaya, Cerci (53. Demir), Sarisoy, Ersoy (66. Prinz), Höfler

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