SSV Hamm erwartet die AstroStars Bochum

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Dennis Wirtelarz

Hamm - Nein, die Welt ist nicht untergegangen, aber die Wolken am Basketball-Himmel des SSV Hamm hängen in diesen Tagen bedrohlich tief. Vier Spieltage sind in der Basketball-Oberliga noch zu absolvieren. Doch für das Team von Vladimir Docenko zählt seit der vergangenen Runde nur das Prinzip Hoffnung.

Die 73:79-Niederlage bei den Lippebaskets Werne kostete die Hammer nicht nur die Tabellenführung, auch die Aufstiegshoffnung ist für die auf Rang drei hinter Werne und Dortmund-Barop zurückgefallenen Hammer damit in weite Ferne gerückt. „Alles, was wir nicht aus eigener Kraft schaffen können, ist für mich nicht relevant“, sagt der Hammer Trainer. „Wenn wir es durch einen Glücksfall doch noch schaffen sollten, in die Regionalliga aufzusteigen, gerne. Aber wir haben ja selbst noch vier Spiele zu absolvieren, die nicht einfach sind.“

Die vermeintlich leichteste Aufgabe davon steht am Samstag (19.30 Uhr/Sporthalle am Beisenkamp-Gymnasium) an, wenn die Bochumer AstroStars III zu Gast sind. „Wir kennen die Mannschaft und wissen, dass wir normalerweise deutlich besser besetzt sind“, sagt Docenko. „Aber das Spannende ist ja, dass in dieser Saison jeder gegen jeden in unserer Liga gewinnen kann – das wird für uns kein Selbstläufer.“ 

Zumal er nach der unglücklichen Niederlage in Werne festgestellt hat, dass „einige bei uns im Training schon angeschlagen waren – körperlich wie psychisch. Mich eingeschlossen.“ Vor allem, weil seine Mannschaft in Docenkos Augen in Werne lange Zeit die bessere gewesen war. „Und wenn dann unsere beiden Topscorer in der wichtigen Phase der Partie verletzt ausscheiden, ist das schon traurig. Da war das Schicksal gegen uns.“

Für die restlichen Begegnungen sind die Voraussetzungen nun klar. Nur, wenn Tabellenführer Werne mindestens zweimal, Dortmund-Barop einmal und der SSV gar nicht mehr verliert, heißt der Meister Hamm. „Das macht es sehr schwierig für uns“, sagt Docenko, und er sieht es eher als Nachteil an, dass die beiden Erstplatzierten noch gegeneinander antreten müssen. „Das bedeutet ja auch, dass einer von beiden gewinnt.“

Immerhin: Trotz aller Enttäuschung sei „beim Training keiner der Akteure zuhause geblieben“, sagt der Coach. „Jetzt spielen wir die restlichen Begegnungen eben, weil wir diesen Sport lieben. Da geht es nicht mehr um den Tabellenplatz.“

Neben den Langzeitverletzten Konstantin Spis (Kreuzbandriss) und Jakub Golebiewski (Achillessehnenriss) fällt für Samstag nur noch Konrad Adamczik aus, der aus beruflichen Gründen verhindert ist. Janneck Westermann wird trotz seines in Werne erlittenen Cuts auflaufen können.

Bereits um 17 Uhr spielt die 2. Mannschaft gegen die AstroStars Bochum IV.

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