Frauenfußball

Nüsken und Co. im DFB-Pokalfinale ohne Glück

Sjoeke Nüsken zeigte im DFB-Pokalfinale eine starke Leistung
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Sjoeke Nüsken zeigte im DFB-Pokalfinale eine starke Leistung.

Großes Pech für die Hammerin Sjoeke Nüsken: Die 20 Jahre alte Fußball-Nationalspielerin hat mit Eintracht Frankfurt hauchdünn den Sieg im DFB-Pokalfinale verpasst.

Köln - Das Team aus Hessen unterlag in Köln dem VfL Wolfsburg mit 0:1 nach Verlängerung. Der entscheidende Treffer für die Favoritinnen aus Niedersachsen fiel erst in der 118. Minute. „Bis zur letzten Minute haben wir gekämpft. Wir haben alles reingeschmissen. Aber am Ende hat uns das Quäntchen Glück wohl gefehlt“, sagte Nüsken, die im defensiven Mittelfeld ein überragendes Spiel abgeliefert hatte.

Bereits nach zwölf Sekunden leitete sie den ersten Angriff der Eintracht ein. Nach neun Minuten rettete sie auf der Torlinie nach einem Kopfball von Dominique Janssen. Und in der 32. Minute war es die Hammerin, die für die Eintracht den ersten Torschuss abgab, aber der Ball flog aus 20 Metern über die Latte.

In der Schlussphase hatte Nüsken, die in der 59. Minute bereits mit einem feinen Pass eine Großchance von Alexandra Johannsdottir kreiert hatte, den Führungstreffer auf dem Fuß, traf den Ball aber nicht richtig (86.). Kurz vor dem Abpfiff und und zu Beginn der Verlängerung bereitete sie mit zwei herrlichen Pässen noch beste Chancen für ihr Team ein. Zuerst scheiterte Laura Feiersinger an VfL-Torhüterin Almuth Schult (89.), dann wurde Lara Prasnikar von Schult, die dafür die Rote Karte sah, an der Strafraumgrenze unsanft von den Beinen geholt.

Doch das bessere Ende hatten die zehn Wolfsburgerinnen für sich, als Ewa Pajor in der 118. Minute den Siegtreffer für den VfL erzielte und die Frankfurterinnen in einen Tränenmeer stürzte. „Wir hatten super Chancen, die wir hätten nutzen können. Das ist natürlich ärgerlich“, sagte Nüsken, zeigte sich aber kämpferisch. „Aber wir werden weitermachen, aufstehen und wiederkommen.“

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