Handball

Was Nordhorn-Trainer Heiner Bültmann vom  Duell gegen den ASV Hamm-Westfalen erwartet 

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Heiner Bültmann

Seit 2009 ist Heiner Bültmann (47) Cheftrainer beim früheren Erstligisten und EHF-Cup-Teilnehmer HSG Nordhorn-Lingen. So nah an der Rückkehr ins Oberhaus wie gerade war er lange nicht mehr. 

Am Samstag steht das Verfolgerduell für Ihr Team gegen den ASV Hamm-Westfalen an. Sehen Sie sich unter Zugzwang?

Naja. So viele Ausrutscher darf man sich wahrscheinlich nicht mehr erlauben. Balingen auf Platz eins ist total stabil, der Tabellenzweite Coburg hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen. Aber das Wort Vorentscheidung höre ich im Moment eigentlich vor fast jedem Spiel.

Trotzdem spielen Sie als Tabellendritter gegen den -vierten. Macht das das Duell gegen den ASV zu einem Besonderen?

Gegen Hamm sind es sowieso immer besondere Spiele. Da ist immer Brisanz drin. In der Vergangenheit haben beide Mannschaften oft gegeneinander gespielt, dazu kommt die räumliche Nähe, die Spieler kennen sich gut, studieren teilweise in Münster gemeinsam. Und in der Vorbereitung spielen wir oft gegeneinander. Ich denke, dass beide sehr ambitioniert sind.

Ist der Aufstieg in Nordhorn ein Thema?

Im Umfeld schon – mehr als bei uns in der Mannschaft: Dadurch, dass wir Mitte der Hinrunde den Dreh gefunden haben – auch durch das Spiel in Hamm, als wir ohne sechs wichtige, verletzte Spieler erfolgreich waren. Danach haben wir lange Zeit ganz wenig verloren, und 2019 sind wir ähnlich wie Hamm richtig gut rausgekommen.

Wie macht sich die Euphorie im Umfeld denn bemerkbar?

Hier ist richtig viel los. In jedem Heimspiel kommen wir an die 3000 Zuschauer oder auch drüber. Gegen Coburg hatten wir 3 500. Ich gehe davon aus, dass es am Samstag richtig voll wird.

Personell sieht es auch besser aus.

Ja, wir haben nur zwei anstelle von fünf Verletzten. Aber die beiden – Philipp Vorlicek und Nicky Verjans – tun uns schon weh. Philipp war in bestechender Form.

Sind Sie Favorit?

Klarer Favorit zu sein würde ich nie behaupten gegen den ASV. Wir sind zwei Punkte voneinander entfernt. Hamm ist mit Balingen beste Rückrundenmannschaft und liefert regelmäßig ab. Das ist für mich auf Augenhöhe, ich tippe mal, dass Kay Rothenpieler (Anm. d. Red: Der ASV-Trainer) das ähnlich sehen wird. Das ist auch okay.

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