HSV-Verteidiger Niklas Rieker trifft auf Ex-Klub Rhynern

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Niklas Rieker

HAMM - Wenn die Hammer SpVg am Donnerstag zum Oberliga-Derby bei Westfalia Rhynern antritt (19.30 Uhr/Papenloh), ist Niklas Rieker der einzige Spieler aus dem Gäste-Kader, der sich in beiden Kabinen bei Westfalia Rhynern auskennt – in der für die Heim- und der für die Auswärtsmannschaft.

In der Jugend wurde der 20-Jährige am Papenloh ausgebildet, ehe er für zwei Jahre zu Preußen Münster in die A-Jugend-Bundesliga wechselte. Zur vergangenen Saison kehrte er noch einmal zurück, um für eine Saison im Oberliga-Kader von Coach Björn Mehnert zu trainieren. Seit dem Sommer steht der Innenverteidiger nun beim Ortsrivalen Hammer SpVg unter Vertrag. Und ist heiß auf das Duell mit seinem Heimatverein. „Klar freue ich mich darauf – wie alle in der Mannschaft, da freut sich ganz Hamm drauf“, sagt Rieker mit einem Lächeln auf den Lippen. „Das ist schließlich ein Spiel, in dem immer eine besondere Brisanz steckt. “

Dass nur wenige Akteure im HSV-Kader mit dem Spiel gegen Rhynern persönliche Emotionen verbinden, glaubt Rieker jedenfalls nicht. „Die anderen kennen das Hammer Derby vielleicht nicht so“, sagt er. „Aber ich glaube, auch die Jungs, die aus Wattenscheid oder aus Herne kommen, spielen nicht zum ersten Mal ein Derby. Vor allem im Ruhrgebiet gibt es genug Duelle, die genauso mit Brisanz gefüllt sind wie dieses. Die Jungs wissen, um was es geht.“

Mit einer soliden Vorstellung in der Partie beim SuS Neuenkirchen am Sonntag hat der Defensivmann alles dafür getan, um am Donnerstag erneut in der Startformation zu stehen. Ein Umstand, mit dem im Vorfeld nicht unbedingt zu rechnen gewesen war. Denn Rieker lief in Neuenkirchen erstmals in dieser Saison von Beginn an auf, hatte es bis dahin nur auf ein paar Einsatzminuten in den Meisterschaftsbegegnungen gebracht. Erst die Sperren von Damir Kurtovic und dessen Vertreter Dursun Akdag hatten den zweiten Innenverteidiger-Posten neben Jens Grembowietz für ihn frei gemacht. Aber die sind zur Partie in Rhynern beide wieder spielberechtigt. „Wie wir dann spielen werden und wer, das wissen wir natürlich jetzt noch nicht“, kann Rieker nur hoffen, dass er seinen Trainer Goran Barjaktarevic am Sonntag so sehr überzeugt hat, dass dieser wieder auf ihn setzt. - güna

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