Pfannenschmidt: „Wir haben den Fokus auf die Abwehr gelegt“

+
Niels Pfannenschmidt.

Hamm - Am Samstag beginnt für den ASV Hamm-Westfalen die Saison in der 2. Handball-Bundesliga mit der Partie beim SV Henstedt-Ulzburg. Im Gespräch mit Frank Heidenreich und Günter Thomas redet ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt über die Saison.

Die Vorbereitung ist mit einigen Verletzten und den Nationalmannschaftsabstellungen nicht optimal gelaufen...

Niels Pfannenschmidt: Ja, aber das nehmen wir hin. Die Situation müssen wir nur erklären. Jetzt haben wir halt den Fokus auf die Abwehr gelegt. Und ich finde es sehr, sehr positiv, was sich die Mannschaft innerhalb von vier Wochen erarbeitet hat. Mit unseren zwei verschiedenen Systemen in der Abwehr haben wir eine enorme Entwicklung genommen. Alles andere kommt jetzt erst. Wir haben zwei Wochen lang ohne Mittelmann trainiert. David Wiencek ist ja kaum bei uns, und Apollo (Anm. der Red.: Stephan Just) war verletzt. Aber im Angriff wird es schon werden, da mache ich mir überhaupt keine Gedanken.

Würden Sie vor diesem Hintergrund sagen, Sie sind zufrieden mit der Vorbereitung?

Pfannenschmidt: Absolut. Wir haben halt die Prioritäten auf die Abwehr gelegt. Plus Tempospiel. Die Spieler kommen jetzt nach und nach wieder zurück, aber die Jungs, die da sind, die machen das super.

Sie haben das Abwehrsystem verändert, lassen mit Markus Fuchs einen Rückraumakteur in der 5:1-Deckung vorgezogen agieren. Warum?

Pfannenschmidt: Ich habe das in Lemgo mit Hendrik Pekeler auch so gemacht. Das baut auf der 6:0-Variante auf – wir sind immer aktiv in Bewegung. Und gegen den Bergischen HC haben wir zum Beispiel jedes Unterzahlspiel gewonnen. Dafür trainieren wir viele Drei-gegen-Vier-Situationen, um die Spieler in Bewegung zu bringen, Passwege zu attackieren und Lösungen zu finden.

Im vergangenen Jahr hat Ihr Vorgänger Kay Rothenpieler meist einen Außenspieler in diesem System vorgezogen.

Pfannenschmidt: Das kommt noch. Das habe ich ja früher auch gemacht. Aber jetzt haben wir uns erstmal auf zwei Systeme konzentriert, die muss man dann beherrschen.

Wie schwierig wird es für die anderen Spieler, wenn sie zurückkommen, in diese Systeme herein zu wachsen?

Pfannenschmidt: Das wird wieder so eine kleine Vorbereitung. Das muss im Training erarbeitet und mit der Vorbereitung auf den Gegner so ein Zwischending werden.

Das gesamte Interview lesen Sie in der Printausgabe des Westfälischen Anzeigers.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare