1:5 gegen Herne - Eisbären ist Zwangspause deutlich anzumerken

Michal Spacek (links) erzielte für die Hammer Eisbären den Ehrentreffer.
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Michal Spacek (links) erzielte für die Hammer Eisbären den Ehrentreffer.

14 Tage waren die Hammer Eisbären in der Corona-Zwangspause. Im ersten Punktspiel danach war ihnen das auch anzumerken.

Hamm – Im ersten Punktspiel in der Eishockey-Oberliga Nord nach der 2-wöchigen Quarantäne durch die positiven Corona-Fälle im Team war den Hammer Eisbären die Zwangsruhe deutlich anzumerken. Gegen den Tabellensechsten Herner EV verlor das Team von Ralf Hoja am Mittwochabend mit 1:5 (0:1, 0:3, 1:1). „Wir haben im zweiten Drittel das Spiel aus der Hand gegeben. Die Jungs haben aber nie aufgesteckt und für das erste Spiel nach der Zeit ohne Training war das okay“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch.

Hoja musste neben dem langzeit-verletzten Samuel Dotter auch auf Dustin Demuth, Michel Maaßen, Thomas Lichnovsky, Jonas Hoppe und letztlich Kevin Orendorz verzichten.

Drei Top-Chancen im ersten Drittel

Im ersten Spiel seit dem 7. Februar gegen Rostock beschränkten sich die Eisbären im ersten Drittel zunächst einmal darauf, aus einer starken Defensive heraus Nadelstiche zu setzen. Das funktionierte insgesamt recht gut und so kamen auch die Gastgeber trotz Herner Feldvorteile durch Kapitän Kevin Thau, Milan Svarc und Michal Spacek zu drei sehr guten Chancen. Den ersten Treffer setzten allerdings die Gäste. Nils Liesegang traf nach einem gut vorgetragenen Angriff mit einem Handgelenksschuss in den Winkel.

Erste Herner Reihe überragend

Im Mitteldrittel baute das Schlusslicht ab und zeigte in der Offensive kaum noch Durchschlagskraft. Defensiv schafften es die Gastgeber nicht, die erste Reihe der ambitionierten Herner um den überragenden Nils Liesegang in den Griff zu bekommen.

Nach 23:36 Minuten brachte Marcus Marsall die Gäste mit 2:0 in Führung. Fast genau zehn Minuten später (33:43) sorgte Liesegang für das 0:3, drei Minuten später war er zum dritten Mal erfolgreich. Allerdings ging diesem Treffer ein klares Haken der Herner gegen Gianluca Balla voraus. „Der Rückstand ist ein Tor zu hoch, aber das liegt nicht unbedingt an den Schiedsrichtern“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch in seiner Zwischenbilanz.

Nächstes Spiel am Freitag in Erfurt

Im Schlussdrittel fingen sich die Eisbären und kassierten lediglich noch den Treffer von Aaron Krebietzke (52:49). Immerhin belohnten sich die Gastgeber mit dem sehenswerten Ehrentor: Michal Spacek versenkte die Scheibe mit einem Schlagschuss aus der Halbposition oben im Winkel.

Weiter geht es für die Eisbären am Freitag, 26. Februar, ab 20 Uhr mit dem Gastspiel in Erfurt.

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