Neuzugang Doldan hat große Ziele mit dem ASV

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ASV-Trainer Kay Rothenpieler präsentiert Neuzugang Martin Ariel Doldan (links).

HAMM - Martin Ariel Doldan hat große Ziele mit dem Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen. „Ich will unbedingt in die 1. Bundesliga – mit Hamm!“, sagte der gebürtige Argentinier, der am Dienstag zum Medizincheck in seiner neuen Heimat war.

Das Zusammenspiel der Kreisläufer klappt auf Anhieb. Björn Wiegers setzt sich auf der rechten Seite durch, hat den Blick für den in der Mitte frei postierten Martin Ariel Doldan, und der versenkt den Ball sicher im Netz. Was gestern in der Westpress Arena beim lockeren Fußballspiel kurz vor der Sommerpause schon perfekt klappt, soll nach Möglichkeit in der kommenden Saison in der 2. Handball-Bundesliga genauso funktionieren – auch wenn Wiegers und Doldan nicht allzu oft gemeinsam auf der Platte stehen dürften.

Nachdem die Ärzte Grünes Licht für seine Verpflichtung gegeben hatten, durfte er gleich am beliebten Trainingskick teilnehmen, zu dem auch die Spieler des Oberligateams geladen waren. „Ich hätte nichts dagegen, wenn wir mit Martin aufsteigen würden“, sagt ASV-Trainer Kay Rothenpieler lächelnd. „Ich glaube allerdings nicht, dass das im nächsten Jahr schon funktionieren wird.“

Doldan wird jedenfalls alles dafür geben. So, wie er in der abgelaufenen Saison bei seine bisherigen Verein, dem spanischen Erstligaclub BM Villa de Aranda, maßgeblichen Anteil daran hatte, dass seine Mannschaft die Saison auf Platz 13 und mit dem Klassenerhalt beendete. Warum macht der 27-Jährige dann aber den Schritt zurück von der ersten spanischen in die zweite deutsche Liga? „Für mich ist Hamm ein gutes Projekt, und der beste Handball wird in Deutschland gespielt“, sagt Doldan in einem Mischmasch aus deutschen, italienischen und englischen Wortfetzen. „Und ich will unbedingt in die 1. Bundesliga – mit Hamm!“

Eine Wohnung, die er einen Tag vor dem offiziellen Trainingsbeginn, der für den 14. Juli terminiert ist, gemeinsam mit seiner Frau beziehen wird, hat er gerade angemietet. „Die gefällt mir gut und ist nur fünf Minuten von der Halle entfernt“, sagt Doldan und zeigt unspezifisch in Richtung Parkplatz, um entschuldigend hinzuzufügen, dass „ich mich hier so gut noch nicht auskenne“. Wie auch, nach zwei Kurzbesuchen. Doch ab Juli soll das besser werden. Denn dann dürfte er die Gegend bei den zahlreichen Laufeinheiten mit der Mannschaft schnell erkundet haben. - güna

Mehr in der Mittwochausgabe des Westfälischen Anzeigers.

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