Mrowiec, Zakrzewski und Ramaj

Gleich drei Neue für Westfalia Rhynern

+
Rhynerns Trainer Björn Mehnert freut sich über drei Neuzugänge.

Hamm - Der SV Westfalia Rhynern hat auf seine verletzungsbedingten Ausfälle reagiert und sein Oberliga-Team noch einmal mit drei weiteren Neuzugängen verstärkt. „Wir haben immer gesagt, dass wir noch Qualität dazu holen müssen. Das haben wir jetzt gemacht“, freut sich Trainer Björn Mehnert über die Verpflichtungen.

Neu im Team sind Joachim Mrowiec (Roland Beckum), Martin Zakrzewski (Westfalia Herne) und Elsamed Ramaj (Wuppertaler SV). Nötig geworden waren die Nachverpflichtungen, weil derzeit mit Mathieu Bengsch, Markus Maier sowie Felix Böhmer drei Akteure verletzt sind und zum Saisonstart nicht zur Verfügung stehen werden. Vor allem aber, weil sich Angreifer Aaron Vasiliou, der erst in diesem Sommer von RW Ahlen an den Papenloh gewechselt war, im Training den vierten Kreuzbandriss seiner Laufbahn zugezogen hat und nun seine Karriere wahrscheinlich beenden muss. „Das ist nicht nur aus sportlicher Sicht für uns eine böse Sache, sondern für Aaron persönlich tut mir das unheimlich leid. Das ist ganz bitter für ihn“, sagt Rhynerns Team-Manager Andreas Kersting. „Denn Aaron ist eine echte Frohnatur, hatte sich bei uns sehr gut eingefügt, sich wohlgefühlt und war richtig gut drauf. Das ist echt nicht zu fassen.” Passiert war das folgenschwer Missgeschick im Training, erst jetzt hatte sich bei einer weiteren Untersuchung die Schwere der Verletzung herausgestellt.

Mit Mrowiec haben die Rhyneraner aber schnell den passenden Ersatz gefunden. Bereits im Frühjahr hatte Mehnert mit dem Angreifer vom SC Roland Beckum gesprochen, doch der 24-Jährige hatte sich für ein Angebot der Spvgg. Erkenschwick entschieden. Dieser Wechsel kam letztlich aber nicht zustande, so dass er nun für die Westfalia stürmen kann. „Joachim ist Oberliga erfahren, hat einen guten Torabschluss und ist körperlich präsent. Und dass wir ihn schon im Frühjahr holen wollten, zeigt, dass er mein Wunschspieler war und ist“, betont Mehnert.

Trug schon das Westfalia-Trikot als Gastspieler: Martin Zakrzewski.

Der 25-jährige Zakrzewski, der als Innenverteidiger oder im defensiven Mittelfeld agieren kann, hatte für die Westfalia als Gastspieler schon in zwei Testpartien (in Kirchhörde und bei der U23 von Preußen Münster) mitgewirkt und dabei einen überaus guten Eindruck hinterlassen. „Martin verfügt über tolle fußballerische Qualitäten. Er war ein großes Talent, doch leider ist bei ihm anschließend einiges schief gelaufen. Ich denke aber, dass wir mit ihm einen richtig guten Jungen dazu bekommen“, freut sich Mehnert auf die Zusammenarbeit mit dem früheren polnischen Juniorennationalspieler, der in der Jugend bei Borussia Dortmund ausgebildet wurde. Über eine Menge Potenzial verfügt nach Meinung der Rhyneraner Verantwortlichen auch der erst 19-jährige Elsamed Ramaj, der in der vergangenen Saison für die A-Junioren des Wuppertaler SV auflief, aber auch schon einige Male in der ersten Mannschaft zum Einsatz gekommen war. „Eli ist ein junger, hochveranlagter Spieler, der über eine enorme Geschwindigkeit verfügt“, meinte der Westfalia-Coach. „Wir müssen und werden ihn behutsam aufbauen. Aber wir haben jetzt schon gesehen, dass er über eine Menge Qualität verfügt.”

Damit haben die Rhyneraner für diesen Sommer ihre Transferaktivitäten beendet und gehen nun mit viel Zuversicht in den Endspurt der Saisonvorbereitung. „Wir haben jetzt wieder 20 Leute im Kader. Und wenn die Verletzten zurückkommen und alle fit sind, dann wird das ein harter Konkurrenzkampf“, erklärt Mehnert. Und Kersting fügt hinzu: „Ich bin optimistisch, dass wir gut aufgestellt sind und unser Abgänge, die uns teilweise schon sehr weh getan haben, kompensieren konnten.”

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare