5:4 in Neuss: Hammer Eisbären setzen ihre Siegesserie fort

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Die Hammer Eisbären setzten sich mit 5:4 gegen den Neusser EV durch.

Neuss - Die Hammer Eisbären haben ihre Siegesserie fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer Daniel Galonska feierte am Freitagabend in der 1. Eishockey Liga West einen mühsamen 5:4 (1:3, 3:0, 1:1)-Erfolg beim Neusser EV.

Galonska hatte im Vorfeld der Begegnung mit klaren Worten eine konzentrierte Leistung von Beginn an gefordert. Doch genau die bekam er nicht zu sehen. Die Mannschaft zeigte wenig Lauf- und Kampfbereitschaft. Und sie erhielt dafür die Quittung. David Bineschpayouh brachte die Gastgeber nach sieben Minuten mit 1:0 in Führung, kurze Zeit später legte der NEV das 2:0 nach. Kevin Thau, der nach überstandener Erkältung in den Eisbären-Kader zurückgekehrt war, verkürzte kurz vor der Drittelpause in der ersten Überzahlsituation der Partie auf 2:1 (17.), doch nur kurze Zeit später stellte der Neusser Maximilian Bleyer den alten Abstand wieder her (3:1/19.). Auch dieser Treffer fiel bei einem Powerplay.

Galonska hatte in der Kabine offenbar Dampf abgelassen – seine Mannschaft präsentierte sich zu Beginn des Mittelabschnitts deutlich einsatzfreudiger und torgefährlicher. Ibrahim Weißleder verkürzte auf 3:2 (23.). Bei zwei Überzahlspielen lag der Ausgleich in der Luft, doch der fiel erst bei der dritten Neusser Strafzeit in Durchgang zwei. Martin Köchling markierte das 3:3 (31.), dem Igor Furda nur drei Minuten später sogar das 3:4 folgen ließ. Diese Führung gaben die Hammer, die mit gutem Forechecking kaum Neusser Torschüsse zuließen, bis zur Sirene nicht mehr her.

Allerdings danach. Schills egalisierte in der 44. Minute zum 4:4. Er lief nach einem individuellen Patzer in der Hammer Defensive allein auf das gegnerische Tor zu und verwandelte. Doch die Antwort der Gäste kam prompt. Kevin Trapp brachte die Eisbären erneut in Front (4:5/46.). Auch danach waren sie das technisch und spielerisch bessere Team, vergaben aber – wie schon so oft in dieser Spielzeit – zu viele ihrer Torchancen. Doch am Ende stand der Arbeitssieg.

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