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Neuer Job für Rob de Pijper beim ASV Hamm-Westfalen

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Von: Rainer Gudra

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Rob de Pijper coacht die dritte ASV-Mannschaft.
Rob de Pijper coacht die dritte ASV-Mannschaft. © Frank Lohmann

Rob de Pijper, bisher zuständig für die A-Jugend, wird beim Handball-Zweitligisten ASV Hamm-Westfalen Trainer der dritten Mannschaft und damit Nachfolger von Thomas Hoppe. Dieser hatte im vergangenen Sommer von vorne herein seine Bereitschaft nur für eine Saison gegeben.

Hamm - „Ich wäre gerne noch Trainer der A-Jugend geblieben, aber es ist wie es ist“, sagt de Pijper, aber auch: „Überall da, wo eine Tür zugeht, geht eine andere wieder auf. Das wird auf jeden Fall Spaß machen.“ Offizieller Tätigkeitsbeginn ist am 1. Juli, „aber ich werde vorher schon mit den Jungs was machen“.

Hoppes zweifelsohne großes Engagement bei der Dritten wird nicht belohnt und in Kürze mit dem Abstieg in die Bezirksliga enden. Nicht zuletzt Corona, vor allem aber personelle Probleme, gerade im Torhüterbereich, haben dafür gesorgt, dass der Erfolg nicht wie erhofft eingetreten ist. „Die Trainingsbeteiligung und alles andere war top“, sagt der Sportliche Leiter, Christof Reichenberger. Nun soll der direkte Wiederaufstieg gelingen – mit einem Mann, „der den ASV lebt“. Was de Pijper, seit 16 Jahren als Spieler und Trainer im Verein tätig, direkt bestätigt: „Wo ich gebraucht werde, da gehe ich hin.“

Die dritte Mannschaft als Sprungbrett

„Die dritte Mannschaft gehört zum Leistungsbereich“, bekräftigt Reichenberger. „Wir wollen die jungen Spieler smart auffangen und ihnen die Chance bieten, sich im Verein zu entwickeln.“ Die Mannschaft soll auf Dauer das Sprungbrett sein für Jungs, die „in der Bezirks- oder Landesliga unterfordert sind, aber noch nicht stark genug für die 3. Liga“.

De Pijper, der bei der A-Jugend von A-Lizenzler Sebastian Hosendorfer abgelöst wird, arbeitet künftig zugleich als Co-Trainer von ASV-II-Trainer Dirk Schmidtmeier – und ist damit auch Verbindungsmann zur zweiten Mannschaft. „Rob ist ein feiner Kerl, der richtig gute Arbeit macht“, sagt Reichenberger. Er soll möglichst auch bei allen Spielen der Drittliga-Mannschaft dabei sein, Augenmerk liegt aber auf der Dritten und „den Jungs, die Bock haben, mit Rob sofort den Wiederaufstieg zu meistern“. Vorteil: De Pijper kennt die meisten Spieler. „Die Jungs liegen mir am Herzen. Ich habe die A-Jugend vier Jahre lang trainiert. Die meisten von ihnen laufen mir ja immer noch regelmäßig über den Weg.“

„Rob hat lange überlegt, aber jetzt hat er Bock drauf“, sagt Reichenberger. „Für uns ist es die Chance, dass wir uns auch dank seiner Zusage noch einmal breiter und besser aufstellen.“

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