Fußball

Neuer Co-Trainer: Westfalia Rhynern hat den Gambino-Nachfolger gefunden

Julian Stöhr (links) ist neuer Co-Trainer der Westfalia. Max Schulte rückt ins Team-Management.
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Julian Stöhr (links) ist neuer Co-Trainer der Westfalia. Max Schulte rückt ins Team-Management.

Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern hat einen Nachfolger für Co-Trainer Salvatore Gambino gefunden.

Hamm - Julian Stöhr wird in der kommenden Saison Cheftrainer Michael Kaminski bei seiner Arbeit am Papenloh unterstützen und den zum Regionalliga-Aufsteiger RW Ahlen gewechselten Ex-Profi von Borussia Dortmund ersetzen. „Die Chemie zwischen Julian und uns hat sofort gestimmt“, sagt Rhynerns Sportlicher Leiter Andreas Kersting. Und Kaminski fügt hinzu: „Julian ist ein engagierter Mann mit einer guten Einstellung. Er wird im Training einiges aktiv mitgestalten.“

Der Kontakt zu dem 29-Jährigen kam über seinen Bruder Christopher Stöhr zustande, der bereits seit zwei Jahren für die Westfalia spielt. Julian Stöhr lief derweil von 2014 bis 2019 für DJK TuS Hordel auf, ehe es ihn im vergangenen Sommer zum TuS Sinsen zog, wo sein Wechsel vom Spieler hin zum Co-Trainer in der Oberliga nicht erwartet worden war. „Ich hatte in Sinsen alle Partien bestritten, war absoluter Stammspieler. Die Verantwortlichen waren dort schon überrascht, als ich ihnen von meinen Plänen erzählt habe“, sagt Stöhr, der sich die Chance, in der Oberliga in das Trainergeschäft einzusteigen, aber nicht entgehen lassen wollte. „Es stand für mich immer außer Frage, dass ich später mal als Coach arbeiten werde. Daran bestand nie Zweifel. Als dann das Angebot aus Rhynern kam, habe ich das kurz abgewogen, aber dann voller Überzeugung zugesagt. Denn ob man so eine Chance noch mal bekommt, weiß niemand.“

Kaminski: "Das optimale Umfeld"

Ähnlich sieht es Kaminski: „Julian will in das Trainergeschäft einsteigen und Erfahrung sammeln. Ich bin der Meinung, dass er bei uns in Rhynern dafür das optimale Umfeld vorfindet.“

Zudem hatte Julian Stöhr mit RW Essen, dem SV Schermbeck sowie Westfalia Herne schon einige Male gegen Rhynern gespielt und dabei immer einen guten Eindruck von der Mannschaft auf der anderen Seite des Platzes gehabt. „Und mein Bruder hat diese Einschätzung bestätigt und mir viel vorgeschwärmt. Rhynern ist ein familiärer, gut geführter und ambitionierter Verein – ich denke, die Westfalia passt perfekt zu mir“, meint der Gambino-Nachfolger, der seinen neuen Vorgesetzten aus Partien gegen die Hammer SpVg kennt, sich aber jetzt intensiv mit Kaminski beschäftigt und ausgetauscht hat: „Kami und ich haben drei-, viermal länger zusammengesessen. Ich freue mich sehr, mit ihm zusammenzuarbeiten.“

Max Schulte steigt ins Management ein

Außerdem wird der 28-jährige Max Schulte, ehemaliger Spieler der Westfalia und zuletzt beim TuS Germania Lohauserholz aktiv, ins Team-Management der Rhyneraner einsteigen, Andreas Kersting bei seiner Arbeit unterstützen und sich um die Belange der ersten Mannschaft kümmern. Er tritt damit die Nachfolge von Andreas „Theke“ Tewes an, der aus beruflichen Gründen sein Engagement am Papenloh beendet hat.

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