Neue Nummer 1: GW Hamm holt Südkoreaner Doyub Kim

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Ein Abwehrer für GW Hamm: Der Südkoreaner Doyub Kim wird Spitzenspieler des Teams in der 3. Liga West.

HAMM - Die letzten Zweifel an seiner Rückkehr auf die nationale Tischtennis-Ebene hat der TTC Grünweiß Bad Hamm mit einem 9:6-Sieg gegen Verfolger SC Buschhausen beseitigt. Und auch bei der Zusammensetzung des Teams für die kommende Saison in der 3. Liga West gibt es kaum noch Unklarheiten. Neuer Spitzenspieler wird der Südkoreaner Doyub Kim.

Der 19-jährige Abwehrer kommt vom Regionalligisten TTC Bergneustadt II und ist einer von drei Neuzugängen für die Mannschaft, die künftig nur noch aus vier statt wie bisher sechs Akteuren bestehen wird. Vom Team, das die souveräne Regionalliga-Meisterschaft perfekt machte, bleibt lediglich das Spitzentalent Gerrit Engemann übrig.

Der bisherige Kapitän Dennis Schneuing (TTF Bönen), Amin Nagm (Arminia Ochtrop), Benjamin Jüdt (Union Lüdinghausen) und Vallot Vainula (Ziel unbekannt) werden Hamm verlassen. Auch bei Illia Barbolin stehen die Zeichen auf Abschied. Einen Verbleib des Weißrussen wollte der TTC-Vorsitzende Martin Vatheuer aber nicht ausschließen.

Die künftige Mannschaft des TTC Grünweiß ist vor allem eines: jung. Der 15-jährige Engemann hat mit einem enormen Leistungssprung in dieser Saison seinen Status als eine der größten deutschen Nachwuchshoffnungen untermauert. Nicht viel älter als der Lünener ist Henning Zeptner (18), der wie Routinier Bernd Ahrens vom ASV Wuppertal nach Hamm wechselt und am unteren Paarkreuz spielen wird.

Hinzu kommt als neue Nummer eins Kim, der am Leistungszentrum Ochsenhausen (Baden-Württemberg) ist und vor den Spieltagen mit dem Team in Hamm trainieren wird. „Von ihm erwarte ich mir einiges“, sagt Vatheuer. In dieser Saison gehört der Südkoreaner mit bislang 26:4 Einzelsiegen zu den Besten der Regionalliga. Die Zuschauer dürfen sich auf das attraktive und variable Abwehrspiel des 19-Jährigen freuen, der in der Jugend zu den Top 3 seines Landes gehörte.

Die Mannschaft ist mit Perspektive zusammengestellt. Mittelfristig wollen die Grünweißen in die eingleisige 2. Liga zurückkehren. In der kommenden Saison soll das Team jedoch ohne Druck reifen. „Mit dieser Mannschaft soll es auf keinen Fall gegen den Abstieg gehen. Was nach oben möglich ist, wird davon abhängig sein, wie steil die Entwicklungskurve der Jungen verläuft“, sagt Vatheuer. „Es wäre im ersten Jahr vermessen zu sagen, dass wir noch weiter nach oben wollen. Das endgültige Saisonziel können wir erst herausgeben, wenn die Kader der Konkurrenten bekannt sind“, so der GW-Vorsitzende. - sst

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