Neue Hoffnung beim SVE trotz 1:8 gegen Freckenhorst

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Der SVE Heesen kassierte gegen Freckenhorst eine deutliche 1:8-Heimniederlage.

Hamm - Die Niederlage war deftig. Fast schon blamabel. Und dennoch machte sie Frank Sadowsky, dem Co-Trainer des SVE Heessen, Hoffnung auf bessere Tage. „In den ersten 20, 30 Minuten haben wir das beste Spiel der Saison gemacht“, sagte Sadowsky, der den verhinderten Chefcoach Marian Christel vertrat, nach der 1:8 (1:2)-Heimblamage gegen den TuS Freckenhorst. „Natürlich ist das jetzt für uns eine schwierige Situation. Aber die Jungs haben zu Beginn der ersten Hälfte gezeigt, dass sie es können.“

Die Partie hatte perfekt für den Aufsteiger aus dem Marienstadion begonnen. In der sechsten Minute stand Tarik Basoglu dort, wo ein Stürmer stehen muss – und drückte den Abpraller zum 1:0 über die Linie. Doch damit nicht genug. Zweimal der erst 18-jährige Philipp Rüller, der ein starkes Spiel ablieferte, und einmal Daniel Horak hatten weitere Treffer auf dem Fuß, vergaben aber ihre Möglichkeiten. „Wir hätten 2:0 oder 3:0 führen müssen. Das war unfassbar“, ärgerte sich Sadowsky, dass sich seine Schützlinge für ihren engagierten Auftritt nicht belohnten. Besser machten es auf der Gegenseite die Freckenhorster, die zuerst per Handelfmeter (33.) durch David Krolikowski und dann unmittelbar vor dem Halbzeit durch Maximilian Kretzer (45.) trafen. Doch die Heessener zeigten sich keineswegs geschockt – und hatten nach dem Wechsel erneut die erste Möglichkeit. Doch Alessandro Palermo köpfte nach einer feinen Rüller-Flanke freistehend über das TuS-Tor.

In der 60. Minute machten die Gäste dann alles klar, als Alexander Zert das 1:3 markierte (61.). Anschließend gaben sich die Heessener auf und ließen die Gäste nach Belieben schalten und walten. „Freckenhorst hat das dann clever gemacht und uns ausgekontert. Bei uns dagegen war Land unter, da reihte sich ein Fehler an den anderen“, sagte Sadowsky, nachdem Marius Gohl (63.), Pierre Jöcker (71.), Zert (77.), erneut Jöcker (83.) und Mark Harbert (87.) noch fünf weitere Male zum aus Sicht des SVE bitteren 1:8-Endstand getroffen hatten. - –pad–

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