Nächstes Topspiel für den SV Westfalia Rhynern

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Felix Krellmann (links)

HAMM - Vor zehn Tagen hatte der SV Westfalia Rhynern RW Ahlen mit 2:1 besiegt und den Tabellenführer vom Thron der Fußball-Oberliga gestoßen. Am Sonntag (15 Uhr) hat die Elf vom Papenloh wiederum die Chance, mit dem TuS Erndtebrück einen Spitzenreiter zu bezwingen und selbst wieder näher an die beiden Aufstiegsplätze heranzurücken.

„Meine Jungs sind heiß und brennen auf diese Begegnung. Meiner Meinung nach ist der TuS die beste Mannschaft und der absolute Favorit auf den Aufstieg in die Regionalliga. Das ist ein richtiges Topspiel, auf das sich die Zuschauer freuen können“, sagt Rhynerns Trainer Björn Mehnert.

Am Anfang der Woche stand aber erst einmal die Aufarbeitung der 0:1-Niederlage im Derby gegen die Hammer SpVg auf dem Programm. Am Dienstag sprach der Coach mit seiner Mannschaft über diese Partie und listete auf, was am vergangenen Sonntag alles falsch gelaufen war. „Sicherlich hat auch die englische Woche vorher mit dem Spiel gegen Ahlen ein bisschen Einfluss auf das Derby genommen. Das hat man ja auch bei der HSV in Zweckel gesehen. Denn wenn die Hammer da so aufgetreten wären wie gegen uns, hätten sie das Nachholspiel am Mittwoch klar gewonnen“, betont Mehnert, hat seiner Mannschaft aber auch erklärt, was sie selbst alles versäumt hatte.

So bemängelte er, dass die Abstände zu groß waren, dass seine Akteure fußballerisch keine Lösungen gefunden hatten und dass das Zweikampfverhalten nicht immer optimal war. „Damit war das Derby dann aber abgehakt und vergessen. Weitere Nachwirkungen wird dieses Spiel nicht haben“, stellt der Coach klar, der direkt nach der kurzen Besprechung den Fokus auf die Partie gegen den TuS Erndtebrück lenkte. Denn in diesem Duell könnten die Rhyneraner für den nächsten Paukenschlag sorgen und die Derby-Niederlage endgültig vergessen lassen.

„In dieser Partie müssen wir aber alles in Waagschale werfen, denn Erndtebrück ist einfach top besetzt. Aber wir wissen um unsere Heimstärke und werden uns nicht verstecken“, sagt Mehnert – und fügt hinzu: „Für den TuS gibt es sicherlich leichtere Gegner als uns.“

Verzichten muss der SV Westfalia definitiv auf Angreifer Thanh-Tan Tran, der sich im Derby eine schwere Kopfverletzung zugezogen und anschließend eine Nacht im Krankenhaus verbracht hatte, und auf Mathieu Bengsch. Zudem gibt es noch zwei, drei Fragezeichen in personeller Hinsicht.

Auf jeden Fall wieder von Anfang an auflaufen wird Felix Krellmann, der im Derby die ersten 45 Minuten auf der Bank saß. „Krelle hat mit die größte Entwicklung genommen. Er verfügt über viel Spielverständnis, über eine hohe Passgenauigkeit und über ein gutes Auge in der Spieleröffnung“, lobt Mehnert seinen defensiven Mittelfeldspieler. - –pad–

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