Carsten Osthoff wird Trainer beim SVF Herringen

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Der neue SVF-Trainer Carsten Osthoff (links) mit Geschäftsführer Peter Janek.

Hamm - Zwei Mal nahm Carsten Osthoff seinen künftigen Klub zuletzt unter die Lupe. Und stand nach dem 2:3 des SVF Herringen gegen RW Westönnen, bei dem die Gastgeber „mindestens ebenbürtig“ waren, sowie dem 1:1 mit einer „hervorragenden ersten Halbzeit“ beim TSC Hamm vor einem Rätsel. „Es ist für mich eigentlich nicht zu begreifen, wie diese Mannschaft absteigen kann“, sagt der 48-Jährige. „In der Truppe ist richtig Qualität.“

Von der, so hofft er, wird auch nach dem feststehenden Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga viel erhalten bleiben. Denn zur neuen Saison übernimmt Osthoff das Traineramt an der Schachtstraße und tritt damit die Nachfolge des am kommenden Sonntag letztmals verantwortlichen Reiner Fiebig an. „Ich denke, dass die Mannschaft in wesentlichen Teilen zusammenbleiben wird“, sagt Osthoff. Klar ist indes, dass Thomas Wilczek und Fabian Düser den SVF Richtung SG Bockum-Hövel verlassen werden. Geschäftsführer Peter Janek geht von „drei, vier“ weiteren Abgängen aus. Gut möglich, dass dazu auch Oliver Jahncke zählt, den es angeblich zum SSV Hamm zieht.

Janek hatte gemeinsam mit dem Vorsitzenden Franz-Josef Krych Gespräche mit mehreren Trainerkandidaten geführt. Die Wahl fiel letztlich auf Osthoff, weil dieser „sehr ehrgeizig und kompetent“ sei, sagt Janek. „Er will richtig angreifen. Wir hoffen, dass wir mit ihm den Neuanfang schaffen.“

Nicht zuletzt sprach auch der Lokalkolorit für Osthoff, der auf dem Daberg aufgewachsen ist und zu dessen Stationen als Spieler im Jugend- und Seniorenbereich unter anderem TuS Lohauserholz, Germania Hamm, TuS Wiescherhöfen, SV Welver, Westfalia Rhynern und SV Hilbeck zählten. Als Trainer und Funktionär war er bei SF Waltringen, SpVg Möhnesee, SuS Scheidingen und Preußen TV Werl aktiv. Dort trat er im Dezember als Fußball-Abteilungsleiter nach internen Differenzen zurück.

Nach Jahren im Kreis Soest betritt Osthoff somit in Unna/Hamm „Neuland. Ich sehe das als riesengroße Herausforderung für mich und möchte total unbefangen an die Sache gehen.“

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