"Schnellstmöglich wieder Handball spielen"

Sebastian Schneider: Diagnose Hodenkrebs

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Sebastian Schneider

[UPDATE 18.15 UHR] HAMM - Schlechte Nachrichten für den ASV Hamm-Westfalen: Nach seiner Wadenbeinverletzung war Sebastian Schneider gerade erst wieder ins Aufgebot des Handball-Zweitligisten zurückgekehrt. Jetzt diagnostizierten Ärtze Hodenkrebs beim Rückraumspieler.

Eher durch Zufall wurde dem 28-jährigen Sebastian Schneider zu Wochenbeginn Hodenkrebs diagnostiziert. Der Hagener unterzog sich daraufhin am Mittwoch umgehend einer Operation. „Der Eingriff ist gut verlaufen. Nach jetzigem Stand sind die Heilungsaussichten sehr gut“, erklärte Sebastian Schneider am Freitagmorgen.

„Über die weitere Behandlung wird in den nächsten Tagen entschieden, jetzt muss man zunächst die weiteren Ergebnisse abwarten“, so Schneider weiter, der zuletzt im Spiel gegen TuS Nettelstedt-Lübbecke eine starke Leistung.

Eine erste Untersuchung habe keine weiteren Befunde ergeben. „Ich denke positiv und werde alles dafür tun, schnellstmöglich wieder Handball spielen zu können“, sagt Schneider, wohl wissend, dass er nicht ungeduldig sein darf. „Erst einmal war das natürlich ein totaler Schock. Aber die Ärzte haben eine optimistische Prognose abgegeben, so dass ich ebenfalls zuversichtlich bin.“

Die Verantwortlichen des ASV ebenso wie die Mannschaftskollegen hatte Schneider bereits zu Wochenbeginn informiert. „Das war natürlich für uns alle erst einmal ein Schock. Wir wünschen Sebastian alles nur erdenklich Gute“, betonte Manager und Trainer Kay Rothenpieler, der den Hagener im Sommer 2012 nach verschiedenen Erstligastationen zurück nach Hamm geholt hatte.

Franz Dressel, der ASV-Geschäftsführer, sagte: "Da tritt das Sportliche absolut in den Hintergrund. Wenn wir am Ende der Saison aufgrund des Ausfalls von Sebastian drei, vier Plätze schlechter stehen sollten, er aber wieder ganz gesund wird, dann ist das deutlich höher einzuschätzen. Ich habe ihm von Seiten des Vereins jede erdenkliche Hilfe angeboten. Ob er in acht Wochen oder drei Monaten zurückkommt, ist für uns nicht entscheidend. Wenn er ganz gesund wird, ist alles gut."

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