Fußball-Oberliga

Warum Rhynerns Trainer Torsten Garbe der Abschied schwer fällt

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Torsten Garbe (rechts) verlässt am Saisonende den SV Westfalia Rhynern und wird vom bisherigen Assistenten Michael Kaminski (links) abgelöst. 

Rhynerns Trainer Torsten Garbe sitzt am Sonntag  zum letzten Mal bei einem Oberligaspiel des SV Westfalia gegen den TuS Haltern auf der Bank.  Der Abschied vom Papenloh fällt ihm nicht leicht.

Hamm - Die Verantwortlichen des SV Westfalia Rhynern werden am Sonntag einige Hände schütteln müssen. Denn zum Saison-Kehraus in der Fußball-Oberliga wird am Papenloh auch Abschiedsstimmung herrschen. Vor dem letzten Heimspiel (Anstoß 15 Uhr) gegen den Tabellenzweiten und bereits als Regionalliga-Aufsteiger feststehenden TuS Haltern werden jene Akteure verabschiedet, die in der kommenden Saison nicht mehr für die Westfalia auflaufen werden.

 „Wir wollten der ganzen Sache einen würdigen Rahmen vor eigenem Publikum geben“, betont der Sportliche Leiter Andreas Kersting. Denn gefordert sind Rhynerns Spieler noch am Himmelfahrtstag (17 Uhr) im Pelkumer Selbachpark im Kreispokal-Finale gegen den SuS Kaiserau. Neben Trainer Torsten Garbe, dessen Vertrag nach eineinhalb Jahren am Papenloh nicht verlängert wurde, werden die Spieler Lucas Arenz, Hakan Sezer (beide SV Lippstadt), Konstantin Rühl (zurück zum SVE Heessen), Nicolas Külpmann (SC Berchum), Felix Böhmer (hört auf), Malte Remmert und Max Mertin (Ziel unbekannt) vor dem Anpfiff der Begegnung mit Haltern noch einmal im Mittelpunkt stehen.

Im Kreispokalfinale gegen SuS Kaiserau

 Und Garbe, der in der kommenden Saison von seinem bisherigen Assistenten Michael Kaminski als Chefcoach abgelöst wird, sieht seinem letzten Heimauftritt mit gemischten Gefühlen entgegen. „Ich hatte eineinhalb schöne Jahre in Rhynern“, bestätigt der aus Neheim nach Hamm gekommene Coach. „Wir haben nach dem Abstieg aus der Regionalliga auch eine gute Oberliga-Saison gespielt. Aber Abschied tut immer auch ein bisschen weh.“ Deshalb möchte er seine Tätigkeit am kommenden Donnerstag im Kreispokalfinale gegen Kaiserau sehr gerne noch mit einem Titel krönen.

Garbes  sportliche Zukunft ist noch nicht geklärt

 Wie Garbes sportliche Zukunft aussehen wird, steht nicht fest. „Ich lasse erst einmal alles auf mich zukommen“, betont der 40-Jährige. „Es hat schon zwei Anfragen gegeben, doch war für mich das Richtige bisher nicht dabei. Es muss auch passen“, betont der A-Lizenz-Inhaber.

 Das Heimspiel gegen Haltern wird noch einmal eine Herausforderung, obwohl, so Garbe, die große Brisanz aus der Partie ist, weil der Gast bereits am vergangenen Wochenende den Aufstieg feiern durfte. „Haltern hat eine sehr starke Truppe, die zurecht den Sprung in die Regionalliga geschafft hat“, sagt Garbe, der im letzten Oberligaspiel der Runde auf einige bewährte Kräfte verzichten muss. So fällt Lennard Kleine mit einer Zerrung aus. Tim Neumann muss wegen einer Knieverletzung, Christopher Stöhr wegen einer Schulterblessur passen. Zudem ist Mazlum Bulut gelbgesperrt.

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