Fußball / Trauer um Fatih Dündar

Spieler des TSC Kamen stirbt in der Nacht nach dem Aufstiegsspiel gegen IG Bönen

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Fatih Dündar (links) war am Donnerstag noch für den TSC Kamen im Aufstiegsspiel gegen die IG Bönen im Einsatz.

Trauer um Fatih Dündar: Der Spieler des TSC Kamen starb in der Nacht zu Freitag nach dem Aufstiegsspiel in Heeren gegen die IG Bönen in einem Lüner Krankenhaus.

Hamm/Bönen - Der 26-Jährige sei nach der Partie am Donnerstag, in der die IG im Elfmeterschießen den Aufstieg in die Bezirksliga perfekt gemacht hatte, nach Hause gefahren. Dort habe er über Schmerzen im Brustbereich geklagt, erklärte Oktay Sönmez, Vorsitzender des TSC, am Freitag.

Dündar sei in seinem Zimmer zusammengebrochen, als er sich nach dem Essen hatte hinlegen wollen. Seine Eltern orderten sogleich einen Krankenwagen, der den Mittelfeldspieler in ein Lüner Krankenhaus brachte. "Wiederbelebungsmaßnahmen haben aber nichts mehr eingebracht", sagte Sönmez, der zusammen mit Spielern seines Teams in Lünen im Krankenhaus war. Dündar starb laut Sönmez an einem Herzinfarkt. Er soll in der Türkei beerdigt werden.

Mit zwei Spielen gegen das Dortmunder Team Alemannia Scharnhorst hätte der TSC Kamen eine weitere Chance auf den Aufstieg. Der TSC, für den auch Dündars Bruder Okay spielt, werde zur Partie am Sonntag jedoch nicht antreten. 

Der Verein hoffte am Freitagmorgen auf eine Verlegung. Oktay Sönmez: „An Spielen ist jetzt nicht zu denken. Fatih war es, der nach dem Spiel am Donnerstag alle aufgemuntert hat, allen gesagt hat, dass wir den Aufstieg trotzdem noch schaffen. Er hat gesagt, alles wird gut.“

Scharnhorst und der Verband gaben im Laufe des Freitags ihr Einverständnis. Das Hinspiel ist jetzt für Freitag, 8. Juni, um 19 Uhr in Kamen angesetzt. Nur zwei Tage später, am Sonntag, 10. Juni, fällt um 15 Uhr in Scharnhorst die Entscheidung über den Bezirksliga-Aufstieg.

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