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Nach Abbruch in der Mark: Jetzt steht die Wertung fest

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Von: Karsten Steenbrede

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Nach 17 Minuten mussten sich die Marker (schwarze Trikots) von den Stockumer Spielern verabschieden.
Nach 17 Minuten mussten sich die Marker (schwarze Trikots) von den Stockumer Spielern verabschieden. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Das Kreisliga-A-Spiel zwischen dem VfL Mark und dem SV Stockum war am Sonntag nach nur 17 Minuten abgebrochen worden. Jetzt ist die Begegnung gewertet worden.

Hamm - Die am Sonntag abgebrochene Begegnung der Kreisliga A (1) zwischen dem VfL Mark und Ligaschlusslicht SV Stockum wird mit 2:0 für den Tabellenzweiten aus der Mark gewertet.

Nach 17 Minuten brach Schiedsrichter Patrick Hoffmann die Partie beim Stand von 1:0 für die Schwarz-Weißen auf Bitten Stockums ab, weil den mit nur acht Akteuren gestarteten Gästen nach zwei verletzungsbedingten Ausfällen lediglich noch sechs Spieler zur Verfügung standen.

„Das hat einen bitteren Beigeschmack. Für alle Seiten war das heute ein verschenkter Sonntag“, urteilte VfL-Trainer Kevin Schulzki. „Vor dem Spiel habe ich mit Stockums Spielertrainer Marvin Böhme gesprochen und er sagte mir, dass er heute noch fünf Absagen erhalten habe. Ich weiß, dass er als Trainer das nicht extra macht, aber es ist eine fragwürdige Situation, wenn die zweite Stockumer Mannschaft hier vorher mit elf Mann gegen unsere dritte spielt und die erste Mannschaft dann nicht aufgestockt wird.“

Marks Trainer Kevin Schulzki lag richtig

Vor gut 50 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz an der Marker Dorfstraße war der Ausgang der Begegnung schon vorprogrammiert und auch Kevin Schulzki sollte mit seiner kurz vor dem Anpfiff geäußerten Vermutung recht behalten, dass sich nach kurzer Spielzeit Stockumer Spieler verletzen und die Partie abgebrochen werde.

Für Oliver Gutsche, den Sportlichen Leiter der Stockumer, wird es nun darum gehen, den Kader in der Winterpause zu verstärken und zu vergrößern, denn das rettende Ufer ist für den SV dank der ebenfalls schwächelnden Konkurrenz noch nicht außer Reichweite.

Während die Stockumer Spieler frustriert das Feld verließen, nutzte der VfL Mark dagegen die Möglichkeit, um anstelle des Meisterschaftsspiels eine Trainingseinheit abzuhalten. „Wir werden weiter an uns arbeiten und freuen uns auf die Rückrunde“, erklärte Marks Trainer Kevin Schulzki. „Wir wussten nicht, wie groß die Konstanz in dieser jungen Mannschaft ist. Aber bis auf drei Spiele haben wir in der Hinrunde alles gewonnen und uns fußballerisch enorm verbessert. Das Nachholspiel gegen den SVF Herringen ist mit Blick auf die Tabelle dann natürlich noch super wichtig.“

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