Mühsamer 4:2-Sieg der Eisbären gegen Herford

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Die Eisbären vergaben gegen Herford zu viele Chancen.

Hamm - Als die Schlusssirene ertönte und der 4:2 (1:0, 3:0, 0:2)-Testspielsieg des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären gegen die klassentieferen Icedragons Herford feststand, zog Trainer Daniel Galonska schnell Bilanz. „Es ist noch Luft nach oben“, meinte der Coach. „Das war ein komplett zerfahrenes Spiel gegen einen übermotivierten Gegner. Wir haben Herford zu leicht genommen, waren nur im zweiten Drittel konzentriert.“

Früh waren die Eisbären gegen den ehemaligen Oberligakontrahenten aus Ostwestfalen in Führung gegangen. Bereits in der dritten Minute hatte sich Oliver Kraft gut durchgesetzt und in die Mitte gepasst, wo Robin Löcke zum 1:0 einschob (3.). Anschließend waren die Hammer weiter überlegen, weil sie Herford früh störten und die Gäste nicht in Spiel kommen ließen. Die Konsequenz waren weitere Möglichkeiten für die Gastgeber, die sie aber alle vergaben. So wie in der sechsten Minute, als bei einer Powerplay-Situation Igor Furda und Kevin Thau den Puck aber nicht über die Linie brachten. Ähnlich erging es den Hammern in der 17. Minute. Da verschenkten Löcke und Dustin Demuth gute Möglichkeiten – ein Manko, das nach Meinung von Golanska der Tatsache geschuldet war, dass sein Team den Gegner auf die leichte Schulter genommen hatte..

Im zweiten Durchgang spiegelte sich die Überlegenheit der Eisbären dann auch in Toren wider. In der 21. Minute lenkte Ibrahim Weißleder einen Schuss von Thau zum 2:0 ins Netz der Gäste. Drei Minuten später war es Thau, der nach einem Pass von Demuth Herfords Torwart Lars Morawitz überraschte und zum 3:0 traf. Das 4:0 markierte erneut Weißleder mit einem Schuss aus dem Handgelenk (38.). Einziger Wermutstropfen: In der 22. Minute musste Kraft nach einem Foul von Dennis Schmunck in die Kabine. Aber es gab schnell Entwarnung, er hatte nur eine starke Prellung erlitten.

Im Schlussabschnitt lief bei den Eisbären nichts mehr zusammen, so dass Philipp Brinkmann (43.) und Kilian Hutt (48.) noch zweimal für Herford zum 4:2-Endstand trafen. „Positiv war, dass wir uns viele Chancen erarbeitet und in der Offensive kreativ waren“, so Galonska. - st

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