Fußball

Fußball-Profi Dzenis Burnic hat seinen Stammverein nicht vergessen

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Dzenis Burnic besuchte am Freitagmorgen die Kita Kusselkopp in Heessen.

Er hat nicht vergessen, wo er herkommt.  Deshalb war es für Fußball-Profi Dzenis Burnic, der noch bis Juni 2020 bei Borussia  Dortmund unter Vertrag steht, selbstverständlich, während eines kurzen Heimaturlaubs auch einmal seinen Stammverein SVE Heessen zu besuchen.

Hamm – Zurück zu den Wurzeln, wenn auch nur für ein paar Stunden. Einen kurzen Heimaturlaub bei seinen Eltern in Heessen nutzte Fußball-Profi Dzenis Burnic, um auch einmal bei seinem Stammverein vorbei zu schauen. Gemeinsam mit Vater Almin besuchte der 21-Jährige am Freitagmorgen den Sport- und Bewegungskindergarten Kusselkopp des SVE Heessen am Marienstadion.

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 Burnic war mit nur sieben Jahren vom damaligen SV 26 Heessen zum Bundesligisten Borussia Dortmund gewechselt, mit dem er als A- und B-Jugendlicher insgesamt viermal Deutscher Meister wurde und zum Junioren-Nationalspieler heranreifte. Im BVB-Trikot feierte er auch sein Bundesliga-Debüt und in einem Spiel bei Sporting Lissabon sogar seine Premiere in der Champions League. An die ersten Gehversuche in Heessen kann er sich kaum noch erinnern. „Trainiert haben wir damals auf Asche am Schloss, gespielt am Busch“, erzählte Burnic, der aber noch genau weiß, wer damals beim SV sein Trainer war. „Das war mein Vater“, lächelt der Jung-Profi. 

Vom langjährigen Berater getrennt

Und Almin Burnic hat auch jetzt wieder Verantwortung übernommen, weil sich sein Sohn von seinem langjährigen Berater getrennt hat. Derzeit führt er zahlreiche Verhandlungen, um die sportliche Zukunft zu klären. Der Junior war in der vergangenen Saison von Borussia Dortmund an den Zweitligisten Dynamo Dresden ausgeliehen, spielte dort eine starke Rückrunde auf der zentralen Defensivposition im Mittelfeld. Die Dresdner würden ihn gerne fest verpflichten, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. 

Auch Angebote aus der Bundesliga

„Stand jetzt beginne ich am 3. Juli wieder mit dem Training in Dortmund“, erklärte der Jung-Profi, dessen Vertrag beim BVB offiziell bis zum 30. Juni 2020 läuft. Burnic hat sich aber vor Wochen in Dresden nicht offiziell verabschieden lassen, könnte sich ein weiteres Engagement bei Dynamo vorstellen. „Noch ist alles offen“, meinte der Junioren-Nationalspieler. Vater Almin bestätigte, dass aktuell einige Gespräche laufen würden. „Dzenis liegen auch Angebote aus der Bundesliga vor. Wir müssen abwarten, was passiert. Wichtig ist nicht nur das Geld, Dzenis muss auch eine sportliche Perspektive sehen“, erklärte der Heessener, der aber möglichst bald Vollzug in Sachen Vertragsunterzeichnung melden möchte. „Mein Sohn würde bei einem neuen Klub natürlich gerne in der Vorbereitung von Beginn an dabei sein.“ 

In der Kita Kusselkopp erkundete er gemeinsam mit Vater Almin, dem langjährigen BVB-Jugendchefscout Volker Pröpper, der seine Laufbahn ebenfalls in Heessen begann, sowie dem 2. SVE-Vorsitzenden Dirk Grünendahl die sportlichen Möglichkeiten, die dem Nachwuchs im Bewegungskindergarten zur Verfügung stehen. Der Leiterin Natalie Helbert überreichte er ein Trikot von Dynamo Dresden mit seinem Namenszug. Grünendahl hofft, dass Burnic auch in Zukunft öfter im Marienstadion zu sehen sein wird: „Er ist einer von uns. Und es wäre schön, wenn er weiter für seinen Heimatverein werben würde.“

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