Lösung im Fall Felix Bechtold zeichnet sich ab

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Felix Bechtold kann voraussichtlich doch die letzten beiden Saisonspiele für Rhynern absolvieren.

Hamm - Am Sonntag schlugen die Wogen noch hoch. Da war bekannt geworden, dass Felix Bechtold nicht mehr für den SV Westfalia Rhynern auflaufen darf, weil Oberliga-Konkurrent RW Ahlen zu einem falschen Zeitpunkt beim Verband die Spielberechtigung für den wechselwilligen Mittelfeldakteur beantragt hatte. Entsprechend hatten die Verantwortlichen vom Papenloh auf die Aktion der Ahlener reagiert. Am Montagabend aber schien es so, als seien alle Probleme beseitigt.

„Felix hat bei uns einen Auflösungsvertrag unterschrieben, den wir per Einschreiben zum Verband schicken. Rhynern muss dann eine neue Spielberechtigung beantragen. Und wenn die da ist, das sollte Freitag sein, dann kann er am Sonntag und die Woche danach in den letzten beiden Saisonspielen auch wieder für die Westfalia auflaufen, ehe er dann zu uns kommt“, sagte Joachim Krug, Manager von RW Ahlen. „Das war alles nicht so einfach, das hinzubekommen. Aber wir hoffen jetzt, dass nichts zurückbleibt.“

Andreas Kersting zeigte sich trotz der frohen Kunde noch etwas zurückhaltend. „So einen Fehler wie die Ahlener kann man nicht machen“, meinte der genervte Teammanager der Westfalia, der sich am Montagmittag zu dem Thema eigentlich gar nicht mehr äußern wollte, ehe dann doch noch ein wenig Bewegung in die Sache kam.

„Die Geschichte wird als Rückkehrer beurteilt. Felix wird eine Bescheinigung bekommen, dass er kein Spiel für Ahlen absolviert hat und kann für die letzten zwei Wochen der Saison zu uns zurückkommen. Und ein Rückkehrer kann auch außerhalb der Wechselperiode wieder für seinen alten Verein spielen. So soll das funktionieren. Aber ich bin noch skeptisch. Wir können jetzt nur abwarten.“

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