Wegweisende Versammlung beim SC Rote Erde

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Bernd Strasser

HAMM - Mit viel Rückenwind geht der SC Rote Erde Hamm in die entscheidende Versammlung, auf der am Freitag (19 Uhr im Vereinsheim des TuS 59, Rietzgartenstraße 46) der Zusammenschluss mit dem TuS 59 Hamm beschlossen werden soll.

Bereits im Oktober hatte der Traditionsclub eine Versammlung abgehalten, bei der Mitglieder Fragen zu der geplanten Fusion stellen konnten. Die Reaktionen waren durchweg positiv – und auch von Rote-Erde-Urgesteinen gibt es Rückendeckung für den Zusammenschluss. „Alleine wäre es schwierig, langfristig überlebensfähig zu sein“, sagt der Ehrenvorsitzende Bernd Strasser. Der Anschluss an den TuS könne „nur gut für uns sein“, so der frühere Nationalspieler und mehrfache deutsche Wasserballmeister. Gerade, weil der Name „Rote Erde“ für die Wasserballabteilung erhalten bleibe, betont er. „Das ist das Beste, was uns passieren kann“, sagt Strasser, der es auch für wichtig hält, dass den Rote-Erde-Mitgliedern durch den Anschluss als eigenständige Abteilung an den TuS 59 auch wieder eine „Heimat“ zur Verfügung steht. „Ein Verein ohne Clubhaus ist kein Verein“, sagt Strasser.

Auch RE-Urgestein und Ehrenmitglied Ludger Weeke sieht den Zusammenschluss nur positiv. „Das TuS-Clubhaus ist zum Beispiel nur ein paar Meter von unserer Trainingsstätte, dem Maximare, entfernt. Besser geht es nicht.“

Um den Zusammenschluss unter Dach und Fach zu bringen, müssen am Freitag zwei Drittel der anwesenden Rote-Erde-Mitglieder dafür stimmen. Formal gültig werden soll der Anschluss an den TuS 59 Hamm zum 1. Januar 2015. Der TuS wird am kommenden Montag (19 Uhr), ebenfalls in seinem Vereinsheim, seine Delegierten um Zustimmung zum Zusammenschluss mit dem SC Rote Erde Hamm bitten. - boh

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