Fußball

Mit Daniel Riemer geht es für Lohauserholz zurück aus dem Tabellenkeller

Unersetzlich beim TuS Germania Lohauserholz: Torjäger Daniel Riemer (links).
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Unersetzlich beim TuS Germania Lohauserholz: Torjäger Daniel Riemer (links).

Bis zum 10. Oktober hatte Daniel Riemer, Stürmer des TuS Germania Lohauserholz, den Blick auf die Tabelle der Fußball-Bezirksliga gemieden. Das hat sich aber geändert.

Hamm - Doch seitdem der TuS Germania Lohauserholz nach fünf Niederlagen zum Auftakt der neuen Spielzeit eine kleine Miniserie gestartet und aus den vergangenen drei Partien sieben Punkte eingefahren hat, schaut sich der Torjäger der Germanen das Tableau wieder deutlich lieber an. „Jetzt guckt man da gerne drauf“, sagt er, nachdem der TuS durch den 4:3-Sieg über BW Sünninghausen erst zum zweiten Mal in dieser Saison auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert ist.

Dass der momentane Aufschwung des zwischenzeitlich Ligaletzten auch mit der Person Daniel Riemer zusammenhängt, steht dabei außer Frage. Denn der Angreifer war zu Beginn der Spielzeit verletzt, fehlte dem jungen Team aus dem Hammer Westen an allen Ecken und Kanten. Doch seitdem er zurück ist, zeigt die Formkurve wieder nach oben. „Wenn ich auf dem Platz stehe, wissen die Jungs, dass sie mich immer anspielen können. Ich kann den Ball halten, verlängern oder verteilen. Das hilft der Mannschaft schon sehr“, sagt er und zeigte gleich bei seinem ersten Einsatz nach seiner Zwangspause am 11. Oktober, wie wichtig er für Lohauserholz ist. Denn beim 7:3-Erfolg über SV Neubeckum markierte er gleich drei Treffer. „Dieses Spiel war verdammt wichtig für uns. Das war uns schon vorher klar. Wir haben dann so agiert, wie wir uns das vorstellen: Wir sind vorne früh drauf gegangen, haben Neubeckum zu Fehlern gezwungen und haben die Tore gemacht“, sagt Riemer, der auch eine Woche später beim 1:1 bei der SG Telgte den einzigen Treffer für die Gäste erzielte und damit den wichtigen Zähler sicherte.

Doppelpack gegen Sünninghausen

Am Sonntag bei der furiosen Aufholjagd gegen Sünninghausen war er auch wieder im Doppelpack erfolgreich, markierte zuerst den 1:3-Anschlusstreffer und am Ende das 4:3-Siegtor. „Als wir nichts mehr zu verlieren hatten, da lief es plötzlich bei uns. Und als wir das 3:3 gemacht haben, wusste ich, dass da noch etwas passiert“, verrät Riemer, der auch bei Trainer Torsten Skerra eine große Wertschätzung genießt. „Daniel war an allen vier Toren beteiligt. Er hat die Initialzündung gegeben und alle anderen mitgerissen“, sagt der Coach. „Er ist vorne unser Zielspieler. Auch wenn es spielerisch mal nicht so läuft, kann man ihn mit langen Bällen immer suchen.“

Kreispokal-Achtelfinale in Werne

Im Achtelfinale des Kreispokals am Dienstagabend (19.30 Uhr) beim A-Kreisligisten Eintracht Werne muss Hölzken aber nun wieder auf seinen Torjäger verzichten. Der Stürmer liegt mit einer Erkältung flach, wurde vom Arzt bis Mittwoch krankgeschrieben. „Ich habe am Montagmorgen auch einen Corona-Schnelltest gemacht, aber der war negativ“, erklärt er und hofft, dass der TuS auch ohne ihn die Pokalhürde in Werne meistern wird. „Die Eintracht konnte ja aufgrund der Corona-Verordnung im Kreis Unna die letzten zwei Wochen nicht trainieren. Das ist natürlich eine alles andere als gute Vorbereitung auf die Partie für unseren Gegner“, meint Riemer. „Natürlich hat Werne einige gute Kicker in seinen Reihen, aber ich denke, es müsste möglich und machbar sein, dass wir weiterkommen.“

Neben Riemer müssen die Germanen auch auf Markus Betke, Niklas Sell, Luca Carow und Lukas Ehmig verzichten. „Wir wissen um die Schwere der Aufgabe, wollen aber unbedingt weiterkommen“, stellt Skerra klar und hofft, dass die Erfolgsserie auch im Pokal nicht abreißt: „Die Ergebnisse bei uns stimmer wieder. Aber wir haben noch Luft nach oben.“

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