Hammer SpVg: Zwangspause von Kaminski verlängert

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Michael Kaminski

HAMM - Eigentlich hatte sich Michael Kaminski (Bild) auf eine kurze Zwangspause eingestellt, als er am 20. September beim 1:0-Sieg über den SV Zweckel in der 51. Minute verletzt das Feld räumen musste.

Eine Woche, vielleicht zehn Tage hatte der Linksverteidiger des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg nach einem schmerzhaften Pressschlag eingerechnet. Mittlerweile steht fest: Die Verletzung, die sich der 30-Jährige zugezogen hat, ist wesentlich schlimmer. Und die Pause wird wohl auf sechs Wochen anwachsen.

„Ich war ursprünglich nur von einer Prellung ausgegangen“, sagte der dienstälteste HSV-Akteur, der selbst als Physiotherapeut im Evangelischen Krankenhaus arbeitet. Aber als die Schmerzen nicht weniger wurden, ließ er sich nun noch einmal untersuchen. Und die Bilder zeigten, dass es sich in Wirklichkeit um einen Wadenbeinbruch handelt. „Damit habe ich natürlich nicht gerechnet“, sagt Kaminski, der zwischenzeitlich zwei Versuche – zuletzt am Montag –, ins Lauftraining zurückzukehren, schnell wieder abgebrochen hat. „Danach habe ich gedacht, das kann doch keine Prellung sein. Aber an der Behandlung hätte sich ja eh nicht viel geändert.“

Zumindest einen kleinen Trost gab es für Kaminski nach der Diagnose von seinen Arbeitskollegen. „Die“, so sagt der Defensivmann schmunzelnd, „haben gleich ein Foto von mir aufgehängt und mich zum Mitarbeiter des Monats gekürt – weil ich vier Wochen mit gebrochenem Wadenbein gearbeitet habe.“ - güna

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