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Justin Perschmann erleidet einen Kreuzbandriss

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Von: Rainer Gudra

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Nico Schiller bei der Behandlung auf dem Spielfeld.
Nico Schiller bei der Behandlung auf dem Spielfeld. © Robert Szkudlarek

Das Derby gegen den TuS Germania Lohauserholz in der Fußball-Bezirksliga (7) hat beim ambitionierten SVE Heessen Spuren hinterlassen.

Hamm – Und das nicht nur wegen des 2:2 nach gefühlt „sechs, sieben Pfostenschüssen“, wie Spielertrainer Rouven Meschede hochgerechnet hatte. Vielmehr fallen er und zwei weitere Leistungsträger, die das Feld verletzt verlassen mussten, nicht nur am Sonntag im Auswärtsspiel bei BW Sünninghausen aus.

MRT-Termin auch für den Spielertrainer

Einzig Mittelfeldrenner Nico Schiller dürfte in Kürze wieder dabei sein. „Er hat seit zwei Jahren Probleme mit den Adduktoren. Da tun ihm jetzt zwei Wochen ohne mal ganz gut“, sagt Meschede. Bei ihm selbst wird erst ein MRT über die Länge der Zwangspause entscheiden. Bei Abwehrspieler Justin Perschmann besteht schon Gewissheit. „Er hat einen Kreuzbandriss erlitten und wird uns daher monatelang fehlen“, sagt sein Trainer, der bei sich selbst davon ausgeht, einen Muskelfaser- oder Bündelriss hinten im rechten Oberschenkel davongetragen zu haben. Hier drohen mehrere Wochen Zwangsruhe. 

Meschede: „Kader ist groß genug“

Hinzu kommt, dass Angreifer Pascal Westermann mit einem Außenbandriss bis zum Jahresende ausfällt. „Aber der Kader ist groß genug, wir können das auffangen. Auch mit den Jungs, die zweite Halbzeit reingekommen sind, haben wir das Spiel dominiert.“ Zudem steigt Luca Kemper nach auskuriertem Außenbandriss wieder ins Training ein.

Vermehrte Verletzungen an Bändern und Muskulatur als Folge der langen Corona-Zwangspause? „Ich habe mich mit unserem Physio darüber unterhalten. Er geht davon aus“, sagt Meschede. Der Grund: „In der langen Pause konntest du die klassischen Fußball-Bewegungen nicht machen. Und nur Laufen gehen, das ist einfach was ganz anderes.“

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