Mehrere Spieler verletzt / Rickes Nase gebrochen

Mehnert stinksauer: Ergebnis gegen ruppige Herner nur Nebensache

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Hamm - Fußball-Oberligist SV Westfalia Rhynern hat sich am Samstagnachmittag in einem Testspiel auf dem Papenloh-Kunstrasen nach einem 0:2-Pausenrückstand noch 2:2 unentschieden von Westfalia Herne getrennt. Das Ergebnis allerdings war Trainer Björn Mehnert nachher fast egal: Er war stinksauer auf die Gäste, die ruppig zu Werke gegangen waren.

"Gegen eine Mannschaft, die von Christian Knappmann trainiert wird, werde ich kein Testspiel mehr machen. Den Spielern mache ich noch nicht einmal einen Vorwurf, aber da wird von außen unglaubliche Hektik reingetragen. Man hat ja vorher schon viel gelesen, jetzt habe ich mir selbst ein Bild gemacht", so Mehnert, der mehrere verletzte und angeschlagene Spieler zu beklagen hat.

Der eingewechselte Sven Ricke bekam im Test gegen den klassentieferen Westfalenliga-Tabellenführer einen Ellenbogen ins Gesicht, die Nase ist gebrochen. Pascal Beilfuß, Robin Hoffmann und Thanh Tan Tran bekamen Tritte ab und drohen zunächst einmal auszufallen.

"In der ersten Halbzeit haben wir uns von der Hektik anstecken lassen, haben das echt nicht gut gemacht, wenig Fußball gespielt und zurecht 0:2 hinten gelegen. In der zweiten Halbzeit war das deutlich besser. Vom Ergebnis her ist das gerecht", so Björn Mehnert.

Fatmir Ferati (33.) und Marko Onucka (39.) brachten den Traditionsverein aus dem Ruhrgebiet in den ersten 45 Minuten mit einem Doppelschlag in Führung. Nach Wiederbeginn egalisierte dann Rhynern durch die Treffer von Lennard Kleine (64.), der einen an Sven Ricke verursachten Foulelfmeter verwandelte, und Salvatore Gambino (79.), der kurz zuvor eingewechselt worden war.

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