Masters: Roland Beckum in Herzfeld vorne

LIPPETAL -  Am Ende war die Luft raus: A-Kreisligist SG Oestinghausen scheiterte im Finale der Masters-Zwischenrunde in Lippetal am Oberligisten Roland Beckum mit 0:4 – verließ den Hallenboden aber mit erhobenem Haupt.

„Ich kann meiner Mannschaft in keinster Weise einen Vorwurf machen“, sagte SGO-Spielertrainer Christoph Escherhaus direkt nach dem verlorengegangenen Finale. Zuvor hatte sein Team wacker gekämpft und die Partien oftmals erst in der Verlängerung für sich entschieden. „Unterm Strich bin ich einfach nur stolz auf meine Jungs“, zog Escherhaus ein rundum positives Fazit.

Da Oestinghausen am Samstag in der Gruppenphase lediglich den vierten Platz erreichte, musste die Escherhaus-Elf am Sonntag zunächst in die Qualifikations-Runde. Dort landete sie mit zehn Zählern hinter dem Veranstalter-Team von SW Hultrop (13 Punkte) und qualifizierte sich so für die Zwischenrunde.

Warsteiner Masters Halle Lippetal

Im ersten Spiel der Zwischenrunde ging es gegen Liesborn mit Trainer Ralf Bellenhaus gleich in die Verlängerung. Nach regulärer Spielzeit stand es 2:2 – Oestinghausen hat zweimal durch Kraft und Ruben Brinker ausgleichen können, ehe Sebastian Brinker mit zwei Toren in der Verlängerung für die Entscheidung sorgte. Die Partie gegen Lippborg entschied SGO klar mit 1:4 für sich, wobei Sebastian Brinker erneut zweifach traf. Die beiden anderen Treffer erzielten Ruben Brinker und Michael Kutzera. Als nächstes muss Oestinghausen gegen den Favoriten Beckum ran und verlor deutlich mit 0:4.

So musste SGO im Spiel um den Finaleinzug gegen den SC Lippetal ran, der sich zuvor in der Trostrunde zweimal durchsetzen konnte. Zuerst mit 2:1 gegen Germania Hovestadt. Die beiden Treffer für den SCL erzielte Marvin Wilczek. Den zwischenzeitlichen Ausgleich für Hovestadt markierte der starke Angreifer Ali Daoud.

In der zweiten Trostrunden-Partie musste Lippetal im Derby gegen den VfJ Lippborg in die Verlängerung. In der regulären Spielzeit erzielten Willenbrink und Wilczek die Tore für den SCL. Doch da Lippborg auch zweimal traf, ging es in die Verlängerung. Hier entschieden schließlich Fröhlich und Lorger die Partie zugunsten des 1. SC Lippetal.

In der Begegnung gegen Oestinghausen fiel die Entscheidung erst im Neunmeterschießen. Zuvor brachte Pipers SGO in Front, Lorger glich aus. Da in der fünfminütigen Verlängerung nicht mehr viel passierte, musste also das Glück entscheiden, wer im Finale gegen die bereits qualifizierten Beckumer antreten durfte. Kurios: Da SCL-Torwart Christian Sandvoss in der letzten Sekunde der Nachspielzeit außerhalb seines Torraums den Ball mit der Hand berührte, verwies ihn der Schiedsrichter für zwei Minuten auf die Bank. So musste ein Feldspieler beim Neunmeterschießen das Tor hüten und SGO siegte knapp mit 4:3.

Im Finale gegen den SC Roland Beckum, der mit Semih Daglar den besten Spieler des Turniers in seinen Reihen hatte, war dann die Luft raus. Dennoch war SGO-Trainer Escherhaus alles andere als enttäuscht: „ Wir können die Halle erhobenen Hauptes verlassen.“ 

-mgr

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