Lukas Blohme verletzt sich bei ASV-Kantersieg

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Julian Krieg

Duisburg - Erst mit etwas Verzögerung ist der ASV Hamm-Westfalen am Freitagabend beim vorletzten Testspiel der Vorbereitung gegen den Viertligisten VfB Homberg in Schwung gekommen. Am Ende setzte sich der Zweitligist aber wie erwartet vor etwa 400 Zuschauern in der Duisburger Glückauf-Halle deutlich mit 42:27 (22:16) durch und zeigte insgesamt noch einmal eine gute Leistung.

Bis zum 4:4 verlief die Partie zunächst ausgeglichen. Genau bei diesem Spielstand gab es auch eine Schrecksekunde für die Gäste: Beim Absprung kollidierte Rechtsaußen Lukas Blohme mit seinem Gegner und knickte dabei um. Die Partie war damit für ihn beendet, eine genauere Diagnose wird es erst in den nächsten Tagen geben. In der Folge musste Trainer Kay Rothenpieler aber somit nicht nur die beiden etatmäßigen Kreisläufer Jakob Schwabe und Jan Brosch ersetzen, sondern auch seinen Außenspieler. Diese Rolle übernahm zunächst Linkshänder Julian Possehl. Am Kreis war ohnehin von vorneherein Lars Gudat wie zuletzt gegen Nordhorn-Lingen aktiv. Trotz der zahlreichen Improvisationen kam der ASV aber immer besser ins Spiel, setzte sich danach über 7:4 bis zur Pause auf 22:16 ab.

In der zweiten Halbzeit starteten die Westfalen dann auch in der Abwehr besser, bis zur 37. Minute warf der VfB nur ein Tor. Zudem konterte vor allem Vyron Papadopoulos, der im ersten Abschnitt noch geschont wurde, mehrfach erfolgreich. Der Grieche brachte es so bis zum Ende noch auf sieben Tore. Bester ASV-Torschütze war Gudat mit acht Treffern.

„Das war noch einmal eine sehr gute Einheit für uns. Wir haben von Anfang bis Ende mit hohem Tempo und mit hoher Intensität gespielt“, zeigte sich Kay Rothenpieler mit dem Testspiel direkt am Anschluss sehr zufrieden.

Zum letzten Test vor dem Pokalwochenende tritt der ASV am kommenden Mittwoch in Sendenhorst an. Dann geht es gegen Erstligist TBV Lemgo. -  sko

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