Lohauserholz will besser aus den Startlöchern kommen

+
Die Neuzugänge des TuS Germania Lohauserholz: (oben von links) Enis Sariman, Julian Kropp, Ömer Güclü, Henning Kastillan, Co-Trainer Klodian Kola, Betreuer Kurt Dornhege; (unten von links) Betreuer Jürgen Siethoff, Trainer Michael Scheffler, Torwart-Trainer Ingo Lemke und Marcel Klemmer.

Hamm -  Mit nur zwei Punkten Rückstand auf Westfalia Rhynern II verpasste der TuS Germania Lohauserholz in der vergangenen Saison knapp den zweiten Platz in der Fußball-Bezirksliga und damit die Chance auf die Aufstiegsrunde zur Landesliga. Trotzdem sieht TuS-Trainer Michael Scheffler die Ziele zu 100 Prozent erfüllt. In der neuen Saison soll es mit wenig verändertem Kader wieder ins obere Tabellendrittel gehen.

„Wir haben attraktiven Fußball gespielt und wollten zwischen dem vierten und dem sechsten Platz landen. Das haben wir übertroffen“, freute sich der Coach. Nun will der TuS vor allem an die starke Rückrunde anknüpfen. „Wir wollen die ersten Spiele besser gestalten und schnell genug aus den Startlöchern kommen, um uns wieder im oberen Drittel einzureihen“, so Scheffler.

Der Trainer erwartet, dass die Spitzengruppe enger zusammenrücken wird: „Der TSC, Bockum-Hövel und Beckum haben aufgerüstet, dazu kommen noch Westönnen und Drensteinfurt.“ Deshalb steht für Scheffler vor allem die Arbeit an den eigenen Stärken im Vordergrund. „Wir müssen wissen, dass es nicht einfach so weiterläuft, deshalb müssen wir arbeiten, um dahin zu kommen, wo wir am Ende der Rückrunde waren.“

Der Fokus soll in der Vorbereitung auf der Verbesserung des ohnehin schon schnellen Umschaltspiels liegen. Außerdem streben die Germanen eine größere Effizienz bei der Chancenverwertung an – und das, obwohl der TuS in der vergangenen Saison mit 83 Toren die mit Abstand treffsicherste Offensive der Liga stellte.

Verschmerzen müssen die Grün-Weißen den Abgang von Felix Hennig (Hammer SpVg II). „Das ist schade. Aber guter Fußball weckt eben Begehrlichkeiten“, bedauert Scheffler. Außerdem verließen Henrik Fickermann (SC Sönnern) und Niklas Wiesner (SC Hoetmar) den Verein. Auf der anderen Seite hat sich der TuS punktuell verstärkt. Für die Torwart-Position kam Marcel Klemmer (Westfalia Rhynern), und Henning Kastillan kehrte aus Herringen zurück an den Hahnenbach.

Darüber hinaus setzen die Germanen auf die eigene Jugend. Mit Julian Kropp, Tom Jassmann, Enis Sariman und Ömer Güclü schafften vier Spieler den Sprung aus der A-Jugend in die erste Mannschaft. „Wir haben dadurch viele Jungs, mit denen sich die Zuschauer identifizieren können“, freute sich Scheffler. - csp

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare