Fußball

TuS Lohauserholz setzt weiter auf Fiebig und Skerra

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Ein erfolgreiches Gespann: TuS-Trainer Jörg Fiebig (links) und sein Assistent Torsten Skerra.

Jörg Fiebig und sein Assistent Torsten Skerra werden auch in den kommenden zwei Jahren als Trainer beim Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz arbeiten.

Hamm - Für Jörg Fiebig war es auch eine Herzensangelegenheit. Deswegen musste er nicht lange überlegen, als ihm jetzt der Vorstand des Fußball-Bezirksligisten TuS Germania Lohauserholz eine weitere Zusammenarbeit für zwei Jahre anbot. 

„Ich bin mit einer kurzen Unterbrechung schon so lange in diesem Verein. Ich würde den Weg, den wir eingeschlagen haben, gerne fortsetzen“, bestätigt der 48-jährige Trainer die Einigung mit dem TuS. Auch sein Assistent Torsten Skerra wird ihn dabei weiter begleiten, hat ebenfalls fest zugesagt.

„Wir haben uns mit dem Vorstand zusammengesetzt. Für mich war es wichtig, dass sowohl wir als Trainer als auch der Verein eine gemeinsame Richtung einschlagen. Wir wollen auch in Zukunft auf den Nachwuchs aus dem eigenen Verein setzen, den jungen Leuten bei uns eine entsprechende Perspektive bieten“, bestätigt Fiebig, dass die beiden Mannschafts-Verantwortlichen mit der Führung, was die Planungen angeht, auf einer Welle schwimmen.

Kurzes Gastspiel in Werne

Fiebig war vor zwei Jahren im Januar von einem kurzen Gastspiel bei Eintracht Werne zurückgekehrt und hat danach, so die Verantwortlichen der Hölzkener, für eine positive Entwicklung beim TuS gesorgt. Zuvor war er auch schon als Spieler für Lohauserholz aktiv, zudem als Coach im Nachwuchsbereich tätig und führte die erste Mannschaft in der Saison 2010/11 als Trainer von der Kreis- in die Bezirksliga.

Zuletzt wurde offensichtlich, dass sowohl Fiebig als auch Skerra sehr gut mit jungen Leuten arbeiten können. „Immerhin haben wir in der laufenden Saison bereits sechs ehemalige A-Jugendliche in der Bezirksliga eingesetzt, drei davon haben inzwischen einen Stammplatz in der Mannschaft“, sagt Fiebig. „In der Winterpause haben wir drei weitere Nachwuchsleute hochgeschrieben, die wir über das Training weiter an höhere Aufgaben heranführen wollen.“

Großes Verletzungspech

Der TuS-Trainer gesteht allerdings ein, dass er angesichts des großen Verletzungspechs in der Hinrunde auch dazu gezwungen wurde, auf die jungen Leute zu bauen. Daniel Riemer, Chen Hennig und Henning Kastilan befinden sich nach langer Pause schon im Lauftraining, doch eine Rückkehr ins Team ist am Sonntag im ersten Heimspiel des Jahres gegen Rot-Weiß Unna (15 Uhr) nicht möglich. „Wir müssen sie behutsam aufbauen“, sagt Fiebig. Issam Benasai (Fußverletzung) und Nurullah Kaya (Knieprobleme) stehen ebenfalls nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Markus Betke, der zuletzt wegen einer Grippe nicht trainieren konnte, ist fraglich.

„Wir dürfen Unna auf keinen Fall unterschätzen, auch wenn wir das Hinspiel mit 4:0 deutlich gewonnen haben“. warnt der Trainer seine Mannschaft vor Überheblichkeit. Lohauserholz wird auf einen kampfstarken Gegner treffen, der mit derzeit 15 Punkten auf einem Abstiegsplatz steht.

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