Lohauserholz lässt zwei wichtige Punkte liegen

+
Schnell abhaken will der TuS Germania Lohauserholz die Himpartie gegen den VfL Hörstel-Gafeln.

Hamm - Der TuS Germania Lohauserholz hat im Kampf um einen Platz in der Spitzengruppe der Bezirksliga-Staffel 7 wichtige Punkte liegen gelassen. Am Sonntag kamen die „Hölzkener“ auf eigenem Platz gegen den Tabellen-Drittletzten VfL Hörstel-Gafeln nicht über ein enttäuschendes 0:0 hinaus.

„Wir müssen diese Partie schnell abhaken, aber unsere Lehren daraus ziehen“, meinte nach dem Schlusspfiff ein enttäuschter TuS-Trainer Michael Scheffler. Seine Mannschaft war von der ersten bis zur letzten Minute gegen die tief stehenden Gäste drückend überlegen, obwohl sie ab der 38. Minute nach der Roten Karte für Kodian Kola in Unterzahl spielen musste. „Er hat etwas gesagt. Was, weiß ich aber nicht“, äußerte sich Scheffler nur zurückhaltend zum Platzverweis. Direkter wurde er, was die Leistung seiner Mannschaft anging. „Für Ballbesitz allein kann man sich nichts kaufen. Vorne fehlte uns einfach im Abschluss die letzte Konsequenz. Unter dem Strich hat da die Einstellung nicht gepasst“, echauffierte sich Scheffler, für den es auch kein Trost war, dass seine Mannschaft nun bereits im achten Saisonspiel ohne Niederlage blieb.

Kurzfristig mussten die Gastgeber neben dem gesperrten Daniel Riemer auch noch auf die erkrankten Simon Grote und Henning Kastilan verzichten. Dennoch waren die Platzherren von Beginn an drückend überlegen, ließen bis zur Pause auch drei gute Möglichkeiten durch Timo Hilse, Lukas Hulboj und Kevin Feldhaus aus. Auch nach dem Platzverweis von Kola gab Hörste-Garfeln die sture Defensivhaltung nicht auf, lauerte weiter auf Konter, die die Gäste allerdings nur selten starteten. Immerhin stand die TuS-Abwehr sicher.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich an den Spielanteilen nichts. Der TuS dominierte den Gegner, ohne ihn aber richtig unter Druck setzen zu können. Torchancen blieben weiterhin Mangelware. Lediglich Serkan Adas mit einem Kopfball und erneut Hulboj nach einer Standardsituation waren einem Treffer nahe. „Im Kampf um einen Spitzenplatz ist dieses Remis sicherlich zu wenig. Es wird uns aber nicht zurückwerfen“, meinte Scheffler nach der Partie trotzig. Und er hofft darauf, dass sein Team in den kommenden Wochen vor dem Tor des Gegners entschlossener agieren wird. - P. Sch.

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare