Lohauserholz gewinnt die Windlotterie gegen Westönnen

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Der Mann des Spiels: Kevin Hillebrand (rechts) schoss gegen Westönnen beide Tore für Lohauserholz.

Hamm - Endlich: Nach drei Unentschieden in Folge hat der TuS Germania Lohauserholz wieder gewonnen. Die Mannschaft setzte sich in der Windlotterie gegen RW Westönnen mit 2:1 (0:1) durch. Das allerdings mit mehr Mühe, als es Trainer Michael Scheffler lieb war: „Wir hätten zur Pause führen müssen, dann hätten wir nicht bis zum Schluss gezittert.“ Mann des Tages war Kevin Hillebrand, der beide Treffer für Hölzken erzielte.

Zu Beginn deutete am stürmischen Hahnenbach nicht viel darauf hin, dass es ein enges Spiel werden könnte. Die Gastgeber diktierten das Geschehen gegen tief stehende Westönner. Allein Timo Hilse hatte in den ersten zehn Minuten zwei große Chancen – bei der ersten kullerte der Ball knapp am Tor vorbei (4.), die zweite parierte RW-Keeper Andreas Rupp (9.). In der 16. Minute verfehlte ein von Dennis Idczak getretener Freistoß knapp das Ziel.

Nur zwei Minuten später fiel das Tor, allerdings für die Gäste. Jan-Niclas Bettenbrock drückte einen Querschläger im Strafraum der Gastgeber per Kopf zum 0:1 über die Linie. Die Gastgeber machten weiter, als sei nichts geschehen. Chen Hennig versuchte es zweimal aus der Entfernung (24., 30.), dazwischen klatschte ein Kopfball-Klärungsversuch von Bettenbrock auf die Latte des Gäste-Gehäuses (27.). Viele Male brachten die Grün-Weißen den Ball noch in den 16er der Gäste, doch hindurch kam gegen die vielbeinige Abwehr sehr wenig. Kurz vor der Pause lenkte Rupp einen Drehschuss von Hillebrand um den Pfosten (45.).

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Nach dem Seitenwechsel fiel er dann, der Ausgleich. Die Gäste-Abwehr bekam den Ball nicht weg, Hilse legte ihn zu Hillebrand, dessen Schuss zum 1:1 im langen Eck landete (54.). Vier Minuten später sorgte ein vom heftigen Wind befeuerter Freistoß von Daniel Riemer für Gefahr (58.). Dann hörte Lohauserholz auf zu spielen.

Es begann die beste Phase der Gäste, in der Tobias Schumacher nur knapp eine Hereingabe verpasste (74.) und Michael Heinz nach schöner Kombination scheiterte (75.). Die Phase endete mit dem 2:1 für Lohauserholz. Wie zuvor Westönnens Führung fiel auch dieser Treffer wie aus dem Nichts: langer Pass Riemer, Volleyschuss Hillebrand, Tor (79.). „Das 2:1 kam genau zum richtigen Zeitpunkt. Westönnen war ein bisschen am Drücker“, sagte der zweifache Torschütze nach Abpfiff der fairen Partie, deren Restminuten wieder Hölzken bestimmte.

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