Hilse trifft dreimal bei Hölzkens 4:0-Sieg

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Marcel Klemmer im Tor des TuS Lohauserholz war gegen Sassenberg beschäftigungslos.

Sassenberg - Mit einem satten 4:0 (2:0)-Sieg im Gepäck trat der TuS Germania Lohauserholz gestern Nachmittag die Heimreise vom Auswärtsspiel der Fußball-Bezirksliga beim VfL Sassenberg an. Entsprechend gut war die Laune bei Co-Trainer Klodian Kola und den TuS-Akteuren, die durch diesen Dreier ihren zweiten Platz hinter dem souveränen Spitzenreiter SpVg Beckum festigten. „Das war arschcool, richtig toll“, frohlockte der TuS-Coach. „Wenn man sich ein Auswärtsspiel malen soll, dann war das heute die Schablone dafür.“

Überragender Akteur auf Seiten der Gäste war dabei einmal mehr Timo Hilse. Der Torjäger war dreimal erfolgreich und erhöhte damit sein Trefferkonto auf 16. „Dafür haben wir ihn, dafür nehmen wir ihn jeden Sonntag mit“, meinte Kola mit einem verschmitzten Lächeln – und fügte noch hinzu: „Nein, im ernst, das hat Timo klasse gemacht.“

Bereits nach acht Minuten waren die Gäste aus dem Hammer Westen mit 1:0 in Führung gegangen. Nach einem Pass in die Gasse von Chen Hennig tauchte Hilse erstmals frei vor dem VfL-Gehäuse auf und ließ sich diese Möglichkeit nicht entgehen. Danach kontrollierte Lohauserholz die Partie nach Belieben, stand in der Defensive ungemein kompakt und setzte im Spiel nach vorne immer wieder gute Nadelstiche. „Die Jungs haben die taktischen Vorgaben optimal umgesetzt“, betonte Kola. Daher war der zweite Treffer die logische Folge. Nach einem langen Pass auf die Außenposition erkämpfte sich Hennig das Leder, bediente Hilse, der sich den Ball vom rechten auf den linken Fuß legte und zum 2:0 ins linke Eck traf (38.).

Nach dem Wechsel kamen die Sassenberger ein weniger wacher aus der Kabine und bestimmten in den ersten 20 Minuten nach dem Wiederanpfiff das Geschehen. Doch so geschickt ihre Ballstafetten auch waren, spätestens am Strafraum der Germanen war für die Offensivkräfte der Gastgeber Endstation. „Letztlich muss man sagen, dass Marcel Klemmer bei uns im Tor beschäftigungslos war. Er hat in den gesamten 90 Minuten keinen ernsthaften Ball auf seinen Kasten bekommen“, sagte Kola, der dann zusehen durfte, wie Hilse seinen dritten Treffer des Tages folgen ließ. Dieses Mal war er mit einem raffinierten Lupfer aus 25 Metern zum 3:0 erfolgreich (73.). Für den Schlusspunkt zum 4:0 sorgte dann Kevin Hildebrand mit einem Schuss aus der zweiten Reihe (87.). „Jetzt haben wir uns auf diVerfolger ein kleines Polster zugelegt“, meinte Kola, der am Ende der Saison gerne die Vize-Meisterschaft mit seiner Mannschaft feiern möchte.

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