"Bestes NRW-Turnierfeld"

18. Auflage des Warsteiner Masters startet

+
A-Ligist RW Westönnen (in schwarz) war 2013 die große Überraschung, verlor erst im Endspiel gegen Oberligist Westfalia Rhynern.

KREIS SOEST - Ab Samstag rollt der Ball wieder bei einem der größten Amateurfußball-Turniere in Nordrhein-Westfalen. Bei der mittlerweile schon 18. Auflage des Warsteiner Masters startet die Vorrunde.

Auch 2014 sind wieder 126 Mannschaften dabei. Gespielt wird in insgesamt neun Hallen. Den Anfang machen Samstag ab 13 Uhr die Spielorte Warstein, wo in der Hauptschulhalle in Suttrop gekickt wird, und erstmals Bönen. In der neuen Sporthalle der Goethe-Grundschule eröffnet Vorjahressieger und Oberligist SV Westfalia Rhynern das Mammutturnier mit seinem Vorrundenspiel gegen die IG Bönen.

Mit dem TV Borgeln ist Samstag auch schon ein erster Vertreter aus dem Fußballkreis Soest aktiv. Der B-Ligist spielt in der Gruppe Hellweg Marketing in Bönen ab 16.15 Uhr neben der gastgebenden Spielvereinigung auch noch gegen TSC Hamm, Sarajewo Bosna, TVG Flierich-Lenningsen, 1. FC Pelkum und SKC Maroc Hamm.

Video von der Auslosung

„Bei uns laufen die letzten Vorbereitungen. Wir haben gestern noch einmal den Ergebnisdienst getestet und freuen uns jetzt auf den Anpfiff“, sagt Turnierorganisator Dieter Bethlehem, der sich gleich in die Böner Halle verliebt hat: „Die Zuschauer können vom Gastrobereich direkt auf das Parket schauen. Das ist einfach nur toll.“

Die vielen anderen Soester Vertreter, zu denen jetzt auch der TuS Jahn Soest gehört, der kurzfristig GW Ostönnen ersetzt, greifen allesamt erst am nächsten Wochenende ins Geschehen ein, wenn neben Lippstadt, Ahlen, Bergkamen und Erwitte mit Werl (Dreifachhalle), Lippetal (Ballspielhalle Herzfeld) und Bad Sassendorf (Sporthalle an der Sälzergrundschule) gleich in drei Sporthallen im Fußballkreisgebiet Budenzauber angesagt ist.

2013 überraschte A-Ligist RW Westönnen. Das Team von Bahndamm kämpfte sich sensationell bis ins Endspiel vor, ehe gegen Rhynern der Siegeszug mit der ersten Niederlage im gesamten Turnierverlauf endete. Beim 4:1-Sieg Rhynerns traf damals übrigens noch der Soester Stanislav Iljutcenko doppelt, der mittlerweile längst in der 3. Liga für den VfL Osnabrück auf Torejagd geht. Im Halbfinale hatte RWW zuvor sogar den SV Lippstadt aus dem Turnier gekegelt.

„Qualitativ bestes NRW-Turnierfeld“

Der abstiegsbedrohte Neu-Regionalligist ist auch in diesem Jahr sicherlich wieder der große Favorit, wenngleich abzuwarten bleibt, welche Spieler der klassenhöchste Club auf das glatte Hallenparkett schicken wird. „Lippstadt wird das Turnier in jedem Fall ernst nehmen und nicht nur eine verstärkte Reserve schicken. Das war auch in den vergangenen Jahren immer so“, sagt Bethlehem und spricht vom qualitativ am besten besetzten Amateurturnierfeld in ganz NRW.

Wer dem SVL als Außenseiter vielleicht 2014 erneut in die Suppe könnte, da will sich Bethlehem im Vorfeld nicht festlegen. Bis zu zehn Teams hätten das Zeug zum Geheimfavoriten, darunter auch einige Vertreter aus dem Fußballkreis Soest. „Entscheidend ist dann immer welche Spieler im Kader stehen und dazu die richtige Einstellung. Dann ist in der Halle alles möglich. Aber genau von diesen Überraschungen lebt unser Turnier“, so Bethlehem.

Gespielt wird bis zur großen Endrunde (26. Januar, Werl) wieder um Geld- und Sachpreise im Gesamtwert von mehr als 15.000 Euro. Allein der Sieger darf sich über satte 3000 Euro für die Mannschaftskasse freuen. Prämiert werden auch wieder der beste Torschütze, Spieler und Torhüter.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare