Handball

So lief das Weihnachtsspiel des ASV Hamm-Westfalen gegen die SG BBM Bietigheim

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Weihnachtliche Stimmung herrschte in der Westpress Arena.

Diese Weihnachts-Party wurde Handball-Zweitligist ASV Hamm-Westfalen mächtig verhagelt. Vor 2260 Zuschauern unterlag der Tabellenzweite dem -achten SG BBM Bietigheim in der Westpress Arena deutlich mit  33:36 (16:17) - und hofft jetzt auf einen erfolgreichen Jahresausklang am Montag in der Westfalenhalle gegen den VfL Gummersbach. Es war die erste Heimniederlage nach über einem Jahr. 

Hamm - Die Bitte von Jakob Schwabe im Vorfeld der Partie war deutlich. "Handy raus und Licht an", hatte sich der ASV-Kapitän via Video-Leinwand in der Westpress Arena gewünscht: "Bringen wir Gänsehaut-Atmosphäre in die Arena." Das Licht in der Halle ging allerdings erst mit Verspätung an. Und auch die Hammer Spieler kamen nur schleppend in die Partie. Schnell legte Bietigheim vor - und diesem Rückstand lief der Gastgeber fortan hinterher. Vor allem SG-Spielmacher Michael Kraus bekamen die Hammer nicht in den Griff. Der Weltmeister von 2007 durfte im Angriff schalten und walten, leitete zahlreiche Tore ein und war selbst allein in Halbzeit eins fünf Mal erfolgreich. Auf der anderen Seite hatten die Hausherren ein Problem mit ihren Siebenmetern: Fünf bekamen sie in Halbzeit eins zugesprochen, nur einen verwandelten sie durch Marten Franke. 

So war das Beste am ersten Durchgang aus ASV-Sicht noch der Halbzeitstand, den Jan von Boenigk nach einem zwischenzeitlichen 10:14-Rückstand (22.) wenige Sekunden vor der Sirene noch auf 16:17 verkürzte. auf der anderen Seite musste Bietigheim ab der 24. Minute auf Dominic Claus verzichten, der nach einem Foul gegen Jan von Boenigk Rot sah. 

Den Ausgleich durch Oliver Milde durften die ASV-Fans noch bejubeln. Dann folgten gleich mehrere schwache Abschlüsse und die entscheidende Phase der Begegnung. Denn auf der anderen Seite blieben die Gäste gnadenlos effizient und nutzten die nächsten Minuten, um erneut auf 17:21 wegzuziehen (35.). Selbst als sich später erste Konzentrationsfehler ins Spiel der Bietigheimer einschlichen, nutzte der ASV diese nicht. Und so war der Vorsprung für Kraus und Co nach 45 Minuten auf sechs Treffer angewachsen (23:29). Zeit für die letzte Auszeit-Option Rothenpielers. 

Ändern tat sich danach allerdings nichts mehr. Bietigheim hatte die Partie im Griff, spulte sein Pensum sicher herunter - auch weil dem Tabellenzweiten im Angriff immer weniger einfiel gegen die kompakt stehenden Gäste, die ihrem siebten Sieg im achten Spiel sicher entgegen steuerten.  

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