Leistungsgerechtes 1:1 zwischen Bockum-Hövel und Warendorf

+
Umkämpfte Partie: SG Bockum-Hövel und Warendorfer SU trennten sich 1:1.

Hamm - „Unterm Strich können beide Mannschaften mit dem Ergebnis zufrieden sein“, zog Bockum-Hövels Trainer Markus Matzelle ein versöhnliches Fazit nach dem 1:1 (0:1)-Unentschieden seiner Sport-Gemeinschaft gegen die Warendorfer SU.

Nach zwei unglücklichen Niederlagen gegen Beckum und Drensteinfurt war die Begegnung gegen die Sportunion vor allem von Laufbereitschaft und Kampfeswillen geprägt. Den besseren Auftakt erwischten die Gäste, die gleich ihre erste Gelegenheit zur Führung nutzten, als Bastian Grothues nach einer Ecke von Dennis Bonin freistehend einköpfte (5.).

Die Bockum-Höveler hatten große Schwierigkeiten, ihren Spielrhythmus zu finden, denn es mangelte an der Genauigkeit im Passspiel. So wurden die mühsam eroberten Bälle meist wieder schnell verloren, was Warendorf durch schnelles Umschaltspiel zu gefährlichen Kontern nutzte. SG-Torwart Matthias Böings bewahrte sein Team gleich mehrmals vor einem 0:2-Rückstand. Zunächst rettete er gegen Shpetim Hajdini (20.). Wenig später tauchte Warendorfs Stürmer erneut frei vor dem SG-Kasten auf, doch Böings parierte ebenso glänzend (24.) wie beim Seitfallzieher von Christoph Kuhlmeier (35.).

Wirklich gefährlich waren die Gastgeber in Hälfte eins nicht vor dem Warendorfer Tor, aber dies sollte sich nach dem Seitenwechsel ändern. Die SG wechselte für Mirko Müller und Michael Mryka Markus Löwen und Steven Farchmin ein, um für neue Impulse zu sorgen. So ließ der Ausgleich nicht lange auf sich warten. Nach einem Konter spielte Dominik Orlowski in den Lauf zu Farchmin, der uneigennützig für den besser postierten Thomas Wilczek querlegte (48.). In der Folgezeit verpasste es die SG bei weiteren guten Chancen von Marc-Andre Wohlrath (50.), Simon Schroth (57.) und Wilczek (60.), selbst in Führung zu gehen. „Wir haben – auch bedingt durch die Wechsel – in der zweiten Halbzeit ein anderes Gesicht gezeigt. Wir hatten eine Phase, in der wir besser waren“, war Matzelle von der Steigerung angetan. „Warendorf war aber immer gefährlich, und das Spiel blieb im Zentrum sehr kampfbetont.“

So häufig wie im ersten Durchgang kam die WSU nicht mehr vor das Bockum-Höveler Tor. Lediglich gegen Niklas Steinkamp musste Böings sein Können nochmal beweisen (82.). Fünf Minuten vor dem Ende sah Simon Peper wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte, doch den Gästen gelang es in Überzahl nicht mehr, eine Chance zu kreieren. Stattdessen hätte Wilczek nach Flanke von Schroth sogar noch für den Siegtreffer der SG sorgen können, konnte den Kopfball aber nicht platziert genug setzen (89.).

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare