1:1 am Papenloh

Leistungsgerechtes Remis zwischen Rhynern und HSV

+

HAMM - 1:1 trennten sich die beiden Hammer Oberligisten nach Toren von Felix Bechtold (47.) und Emre Demir (85.) am Samstag. Zum dritten Mal in Folge übrigens – auch die letzten Derbys in der Evora-Arena endeten jeweils Remis (1:1, 2:2). Es war ein leistungsgerechtes Unentschieden vor 1.100 friedlichen Zuschauern am Papenloh.

Hier gibt's den Live-Ticker zum Nachlesen mit einem Video vom Trainergespräch.

Die erste Hälfte gehörte den Gastgebern, die zweite der Hammer SpVg. Westfalen-Trainer Björn Mehnert ließ mit Sergej Petker und Billal Yavus ein Sturmduo auflaufen. Sein Gegenüber Goran Barjaktarevic hatte offensichtlich die Devise ausgegeben: „Die Null muss stehen.“ Sehr zurückhaltend agierte seine Elf in den ersten 45 Minuten. Die Null stand bis zur Pause, obwohl Yavuz und Petker sich des öfteren in Tornähe bewegten, aber mehrmals scheiterten.

Nach dem Seitenwechsel hielt das HSV-Bollwerk ganze zwei Minuten. Ferhat Cerci leistete sich einen Fehlpass im Mittelfeld. Mannschaftskollege Dursun Akdag hat nur die eine Chance, den durchbrechenden Petker zu stoppen. Nämlich die, ihn gerade noch außerhalb des Strafraums von den Beinen zu holen. Er sah dafür eine von insgesamt vier gelben Karten der Gäste, die Westfalen kassierten eine weniger. Bechtold traf mit dem fälligen Freistoß aus 18 Metern unhaltbar für Hamms Torsteher Christoph Hunnewinkel. Rhynern hatte kurz darauf die Chance zum beruhigenden zweiten Treffer. Und das gleich doppelt: Petker setzte sich erneut durch und schließt ab, Albert Alex rettet auf der Linie. Den Abpraller nutzt Mathieu Bengsch. Diesmal rettet Dennis Jungk für seinen geschlagenen Torsteher Hunnewinkel (51.).

Barjaktarevic reagierte prompt. Für Dursun Akdag kommt in der 53. Minute Emre Demir. Ein Wechsel, der das Spiel sofort in andere Bahnen lenkt. Die Angriffsbemühungen der HSV bekommen Struktur, das Geschehen verschiebt sich vor das Tor des Gastgebers. Rhynern hat gute Konterchancen, steht ansonsten als Verteidiger da. Immerhin halten die Platzherren dem Druck bis zur 85. Minute stand.

Dann segelt wieder eine Flanke in den SC-Strafraum, der Ball wird per Kopf verlängert und Hamms Bester, eben Demir, trifft volley aus acht Metern zum verdienten 1:1-Ausgleich. Dieses Unenetschieden hätte sich sein Team erarbeitet, lobte Barjakterevic anschließend, während Mehnert den nicht gut ausgespielten Kontern hinterher trauerte. - ml

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare