SVE leistet sich zu viele haarsträubende Fehler

Sassenberg - „Ich bin ganz ehrlich: Ich weiß nicht, wie ich die Mannschaft noch motivieren soll“, zeigte SVE-Trainer Marian Christel nach der 0:3 (0:2)-Niederlage des Bezirksliga-Aufsteigers beim VfL Sassenberg ratlos. „Wir haben die Gegentore selbst fabriziert.“

Die SVE-Elf läuft derzeit ihrer Form hinterher. Beim ersten und letzten Treffer sah Schlussmann Andreas Betke nicht gut aus. In der 36. Minute packte er nicht beherzt genug zu, sodass Sassenbergs Tobias Reiling per Kopf die 1:0-Führung erzielte. Beim dritten Gegentor hätte er nach Meinung des Trainer den Distanzschuss mit den Fäusten klären sollen. Bei seinem Abwehrversuch landete der Ball so aber im Netz. Auch das 0:2 war mehr als unglücklich. Marvin Dick köpfte das Leder bei einem Abwehrversuch ins eigene Tor.

„Das ist eine ganz bittere Niederlage“, räumte der Trainer ein, der seine Spieler in die Pflicht nahm „In der erste Halbzeit haben wir eine schwache Leistung gezeigt. Nach der Pause wurde es zwar besser, doch wir haben das Spiel nicht in den Griff gekriegt.“

Was den Trainer besonders ärgerte, ist die Tatsache, dass seine Spieler sich nicht an die Absprachen gehalten haben. „Ich hatte mehr Diagonalbälle gefordert, aber das hat keiner umgesetzt“, kritisierte Christel, der sich nun auf die Suche nach den Gründen für die desaströse Vorstellung machen will. „Zur Zeit trainieren einige meiner Stammspieler nur am Freitag mit der Mannschaft“, sagt der Trainer. „Das reicht nicht, um in der Liga mitzuhalten.“

Für ihn geht es nun darum, den Hebel so schnell wie möglich wieder umzulegen, damit der SVE zurück in die Spur findet. „Im Augenblick bin ich ein wenig ratlos“, gestand er ein. „Das war eine hausgemachte Niederlage, die nicht nötig gewesen wäre.“

Am Sonntag kommt mit dem TuS Freckenhorst der Tabellenachte ins Marienstadion. Wenn der SVE dann etwas Zählbares mitnehmen will, muss sich die Mannschaft gehörig steigern. In dieser Form wird es schwer, die Liga zu halten. - hvw

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